Sind die Mitarbeiter zufrieden, sind es auch die Patienten

Der 6. ÖSTERREICHISCHER GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS beginnt in vier Wochen

Wenn die Mitarbeiter in Spitälern unzufrieden sind, sollten bei den Managern alle Lampen angehen“

erklärt der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann vier Wochen vor Beginn des 6. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES am 12. März in Wien. Dann seien nämlich die Patienten auch unzufrieden.

6oegwk14Die Pflegepersonal/Arzt-Patient-Interaktion habe mit Abstand die größte Bedeutung für die Gesamtbewertung der Behandlung und Betreuung durch die Patienten in Krankenhäusern. Die Zimmeratmosphäre und das Essen landeten hingegen ganz hinten auf der Liste der Einflussfaktoren. Das sei eines der zentralen Ergebnisse des Picker-Reports, in dem Daten aus Befragungen von 95.000 Patienten und 31.000 Mitarbeitern aus insgesamt 220 Krankenhäusern ausgewertet wurden.

Darüber hinaus zeigen die Analysen, dass die Beziehung der Patienten zu den Ärzten und den Pflegekräften in engem Zusammenhang mit der Einschätzung der Bedingungen der Patientenversorgung durch die Mitarbeiter steht„, erläutert Prof. Lohmann. Je besser die Mitarbeiter diese Bedingungen einschätzten, umso besser beurteilten die Patienten die Betreuung und Behandlung durch die Ärzte und Pflegekräfte, die sie während ihres stationären Aufenthaltes erfahren haben. „Wer also eine gute Patientenerfahrung als ein wichtiges Ziel seines Krankenhauses sieht“, so Lohmann nachdrücklich, „muss das Arbeitsklima zum Wohle des Krankenhauspersonals und damit auch der Patienten verbessern und weniger die Inneneinrichtung der Patientenzimmer auf das Niveau eines Fünf-Sterne-Hotels anheben.

Die Geschäftsführerin des Picker-Instituts, Maria Nadj-Kittler, die als Referentin auf dem 6. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTS-KONGRESS sprechen wird, betont zu den Ergebnissen des Reports: „Wir können auf Grundlage der detaillierten Patienten- und Mitarbeiterbefragungen den beteiligten Krankenhäusern sehr genaue Informationen liefern, wo heute ihre Schwachstellen liegen und durch welche Maßnahmen die Situation deutlich verbessert werden kann.

Das vollständige Programm und Anmeldung unter: www.oegwk.at

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