Privatliquidation 4.0 – Prozessverbesserung, Rechtssicherheit, Potentialsteuerung und transparente Abrechnung

„Die Privatliquidation auf eine professionelle Basis zu stellen ist für alle Beteiligten – Patienten, Ärztinnen und Ärzte und Krankenhäuser – von großem Vorteil“, meint Prof. Heinz Lohmann. „Patienten haben einen Ansprechpartner, mehr Rechtssicherheit, größere Transparenz; Chefärztinnen und -ärzte können sich auf die Behandlungen konzentrieren, profitieren von Auswertungen der Abrechnungsdaten und begrenzen wirtschaftliche Risiken bei einer vertraglich gesicherten Vergütung. Und Krankenhäuser haben Vorteile bei der Gestaltung sowohl der Behandlungs- als auch der Administrationsprozesse.“ Gerade mit Blick auf die zunehmende Digitalisierung und den daraus entstehenden Chancen fordert der Gesundheitsunternehmer nicht mehr auf das zu verzichten, was heute – nach 25 Jahren seit Einführung Mitte der 90er Jahre –  Standard ist. „Kliniken, die Daten für ihre administrativen Prozesse digital einem Abrechnungsdienstleister übergeben, profitieren in mehrfacher Hinsicht“, erklärt Jürgen Möller, Geschäftsführer der PVS berlin-brandenburg-hamburg.  „Das Ergebnis, das zurückgeliefert wird, ist eine umfangreiche Erlös- und Kostenoptimierung in den administrativen Prozessen mit angeschlossenem Patientenservice“, beschreibt Möller weiter. 

Jürgen Möller, Geschäftsführer PVS berlin-brandenburg-hamburg

So können Abrechnungsexperten die Privatliquidation auf breiter Basis sichern und Honorarverluste vermeiden, indem beispielsweise erbrachte medizinische Leistungen ermittelt werden, die nicht zur Abrechnung gelangt sind. „Über eine spezielle digitale Kommunikationsplattform stellen wir den Kliniken tagesaktuell Managementreports und Controlling-Daten zur Verfügung. Das bietet Transparenz in den Abrechnungsvorgängen durch Kennzahlen, die bis auf den einzelnen liquidationsberechtigten Arzt ausgewertet werden können. Das sind etwa die Anzahl der Rechnungen, der Rechnungsdurchschnitt, ein Benchmark mit Vorjahres- und Fallgruppenvergleich.“ So ließen sich Entwicklungen von GOÄ-Fallgruppen zur Vergleichbarkeit einsehen und „echte“ Potenziale sichern. Zudem analysiert die Abrechnungstechnik den Prozess mit Blick auf die Übermittlungs- und Bearbeitungszeit inklusive Zahlungseingängen und liefert Indikationen zur Auffindung von Potenzialen. „Wir analysieren zudem noch Mengen- und Preiseffekte je Fallgruppe gegen Vergleichskunden“, so Möller. Schnittstellen zur Finanzbuchhaltung der Kliniken ermöglichen eine direkte Transparenz und ersparen die manuelle Erfassung. Wichtig ist aus Sicht des Abrechnungsexperten Möller nicht zuletzt ein Patientenportal. „Patienten erhalten so die Möglichkeit, Fragen zur Abrechnung zeitunabhängig online zu stellen. Hierbei übernimmt der Abrechnungsdienstleister alle Aufgaben auf einer individualisierten Klinik-Webseite.“