Patienten entscheiden bei Krankenhauswahl mit

12. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS diskutiert über die Folgen für Kliniken

Prof. Heinz Lohmann„Zuweisen, einweisen und überweisen ohne Widerspruch des Patienten war gestern“, sagt Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann. Die überkommenen Begriffe seien verräterisch und letztlich auch trügerisch.

Prof. Lohmann dringlich: „Heute entscheiden Patienten bei der Krankenhauswahl mit.“ Deshalb müssten Kliniken bei der Angebotsgestaltung Patienteninteressen stärker berücksichtigen, sonst hätten sie das Nachsehen. Um relevante Marktverschiebungen zu erreichen, reiche eine geringe Anzahl von Patienten aus, die durch ihre Mitwirkung bei der Entscheidung des Behandlungsortes zu einer Verlagerung der Nachfrage beitrügen. Die Mehrzahl der deutschen Krankenhäuser plane derzeit in ihren Wirtschaftsplänen Zuwächse. Wenn die nicht einträten oder gar Leistungsabbau die Folge wäre, gerieten diese Kliniken in größte Schwierigkeiten. Zwar hätte erst kürzlich eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag des Wissenschaftlichen Instituts für Qualität und Effizienz im Gesundheitswesen (WINEG) der Techniker Krankenkasse ergeben, dass es gut vier von zehn Versicherten (44 Prozent) schwer fällt, objektive und verlässliche Informationen über die Qualität eines guten Arztes oder Krankenhauses zu finden. Aber Prof. Lohmann dazu deutlich: „Wenn nur ein Bruchteil der restlichen gut 50 Prozent der Versicherten souveräner handelt, können sie ein ‚Erdbeben‘ auf dem deutschen Krankenhausmarkt auslösen.“

Das Thema „Modernisierung ausgerichtet an den Interessen der Patienten“ wird deshalb ganz oben auf dem Programm des 12. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTS-KONGRESSES am 21. und 22. September 2016 in Hamburg stehen.

Die Anmeldung zum 12. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 21. und 22. September 2016 ist jederzeit möglich. Zurzeit gilt der günstige Frühbuchertarif.

Aktuelle Informationen zum Kongress ständig unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de

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