Medizin 4.0 ist die Zukunft

sontheimer.com ab  sofort im Netzwerkverbund LOHMANN konzept

„Die Behandlungsorganisation muss jetzt vom Handbetrieb auf Automatik umgestellt werden“, stellt der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann unmissverständlich fest. Jedes Jahr müssten künftig 3% Produktivitätsreserven gehoben werden, nur um die Situation der Krankenhäuser stabil zu halten. In Sanierungsphasen sei der Druck noch erheblich dramatischer.

Dr. med. Dipl.-Phys. Gerhard M. SontheimerEin solches Ergebnis lasse sich nur erzielen, wenn Erfahrungen aus anderen Branchen konsequent auf die Gesundheitsanbieter übertragen würden.

„Ärzte und Krankenpflegekräfte müssen sich deshalb gemeinsam mit den Managern auf die Strukturierung der patientenzentrieten Behandlungsprozesse konzentrieren, um mit Medizin 4.0 die Möglichkeiten des elektronischen Workflows zu nutzen“, so Prof. Lohmann. Nur wenn die weit verbreitete Sprachlosigkeit zwischen Therapeuten und Ökonomen schnell überwunden werde, sei ein nachhaltiger Erfolg möglich.

Dazu sei die Reduktion der Komplexität der Managementaufgaben zwingende Voraussetzung. Für alle Tätigkeiten jenseits der Patientenbehandlung gelte es so schnell wie möglich Spezialisten zu gewinnen, die bereit seien, von Lieferanten zu Partnern mit Risikobeteiligung zu werden. Outsourcing habe es gestern gegeben, heute gelte es Systempartnerschaften zu stiften. „Es ist deshalb so wichtig, dass sich der langjährigen Gesundheitsmanager Dr. med. Gerhard Sontheimer entschlossen hat, seine spezielle Expertise auf diesem Gebiet als Berater für stationäre und ambulante  Gesundheitsanbieter zur Verfügung zu stellen“, freut sich Prof. Lohmann.

„Erfolgreiche Industriepartnerschaften gibt es in anderen Branchen schon viele Jahre“, stellt Dr. Gerhard Sontheimer dazu fest. Übertragen auf die Prozesse im Krankenhaus bedeute das, Partner zu finden, die bereit seien, über einen langfristigen Zeitraum definierte Aufgaben zu übernehmen. Dafür werde dann die Qualität und die Quantität vereinbart, nicht aber das genaue Produkt oder die genaue Dienstleistung. Beispiele dafür gebe es bereits. Er habe in seiner Zeit als Krankenhausmanager dafür sehr erfolgreiche Modelle entwickelt. Dr. Sontheimer fasst die Erkenntnis aus diesen Projekten kurz und bündig zusammen: „Potenziell bessere Preise, weniger Transaktionsaufwand und ein höherer Standardisierungsgrad.“

„Wandel ohne Reibung gibt es nicht“, weiß Prof. Heinz Lohmann. Deshalb sei die intensive externe Begleitung solcher vielschichtigen Veränderungsprozesse unerlässlich. Dabei einen erfahrenden Experten zur Seite zu haben, ermöglicht eine konsequente Verfolgung der strategischen Entscheidungen. „Alles bleibt besser“, funktioniere in der Tat nicht, ergänzt Dr. Sontheimer.

 

sontheimer.com Medizin 4.0 wird ab 1.1. 2015 im Netzwerkverbund von LOHMANN konzept aktiv werden. Weitere Informationen zu sontheimer.com Medizin 4.0 unter: www.sontheimer.com und zu LOHMANN konzept unter: www.lohmannkonzept.de

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2 comments » Write a comment

  1. Das Grauen hat tausend Gesichter. Und ein ganz besonderes zeigt die Gesundheits“wirtschaft“. Ohne solche selbsternannten Gesundheitsexperten könnte es etwas werden mit einer humanen Medizin in Deutschland.
    Aber wirklich nur ohne.
    Wenn ich so etwas lese ,bin ich gedrängt, das Max Liebermann zugeschriebene Zitat zu gebrauchen: “ So viel, wie ich kotzen möchte, kann ich gar nicht fressen.“

    • Lieber Herr Kokorsch,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Herr Lohmann schreibt dazu: „Technik und Humanität sind keine Gegensätze. Im Gegenteil ermöglicht die Nutzung moderner Technologie den Expertinnen und Experten in der Medizin da zu sein, wo sie hingehören, nämlich beim Patienten. Wer mit seiner Nase im Dokumentationsbogen steckt, sein Ohr am Telefon hat, um „mal eben schnell“ die einzelne Behandlung zu organisieren oder mit der Blutprobe über das Klinikgelände hastet, ist jedenfalls am falschen Ort.

      Eine Studie hat jüngst ergeben, dass Ärzte täglich 4 Stunden und Krankenpflegekräfte 3 Stunden allein mit solchen völlig berufsfremden Tätigkeiten verbringen. Deshalb wäre es fahrlässig, weiterhin auf den Einsatz der in anderen Branchen längst erprobten Methoden und Technologien der Prozessoptimierung zu verzichten. Ganz abgesehen davon, dass heute tagtäglich in Krankenhäusern und anderen Gesundheitsbetrieben die Arbeitskraft der immer rarer werdenden ärztlichen und pflegerischen Mitarbeiter „verplempert“ wird, ist das „übliche Improvisationstheater“ auch noch höchst uneffektiv.

      Angesichts der immer weiter sich öffnenden Schere zwischen sehr begrenzten Mitteln aus dem Sozialtransfer und der rasant steigenden Nachfrage nach Gesundheitsleistungen ist eine solche Situation nicht mehr hinnehmbar. Wer will, dass auch in Zukunft der Zugang zu guter Medizin allen, auch denen, die sie sich individuell nicht leisten können, offen steht, muss an der Verbesserung der Arbeitsprozesse mit arbeiten. Das erfordert von allen Beteiligten die Bereitschaft zum Umdenken. Das gilt für Manager genauso wie für Ärzte, Krankenpflegekräfte und alle anderen Akteure.

      Die Duldung von Unwirtschaftlichkeit ist unethisch.“

      Mit den besten Grüßen!

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