Das Krankenhauszukunftsgesetz als Chance

Förderwahrscheinlichkeit steigern

„Deutsche Krankenhäuser haben mit Blick auf den Digitalisierungsgrad deutlichen Handlungsbedarf“, betont der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann. Deshalb sei das Ziel des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG), die digitale Infrastruktur von Krankenhäusern nachhaltig zu verbessern und das Gesundheitswesen leistungsfähiger und zukunftsfähiger zu machen, sehr zu begrüßen. Das Investitionsprogramm umfasst insgesamt 3 Milliarden Euro. Weitere 1,3 Milliarden Euro kommen von dritter Seite. Doch Krankenhäuser können nicht per se mit einer Förderung rechnen. Ob ein Vorhaben förderfähig und eine Förderung bewilligt wird, entscheidet das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) individuell.

„Die größte Aussicht auf Förderung haben Krankenhäuser, wenn sie von Anfang an mit einem qualifizierten IT-Dienstleister zusammenarbeiten, um förderfähige Projekte zu identifizieren“, sagt Meik Eusterholz, der als Geschäftsfeldleiter der Managementberatung UNITY Krankenhäuser auf dem Weg der Digitalisierung begleitet. Der Experte empfiehlt daher die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister, der sich mit dem KHZG und den Themen der Digitalen Transformation auskennt. „Dieser bewertet ihr bestehendes Projektportfolio, bringt weitere Ideen mit ein, sodass die Förderfähigkeit steigt und ihr Krankenhaus für die Zukunft gut aufgestellt ist“, so Eusterholz.

Meik Eusterholz, Geschäftsfeldleiter der Managementberatung UNITY

Meik Eusterholz, Geschäftsfeldleiter der Managementberatung UNITY

Ein besonderes Augenmerk legt das BAS auf IT-Sicherheit: 15 Prozent der Fördersumme soll für das Thema Cyber Security genutzt werden. Um zu überprüfen, ob die Vorhaben den IT-Sicherheits-Voraussetzungen für die Gewährung der Fördermittel entsprechen, beauftragt das BAS seit dem 1. Dezember 2020 IT-Dienstleister. „UNITY hat bereits über 40 zertifizierte Berater, die seit langem unabhängig vom KHZG in Digitalisierungsprojekten unterwegs sind.“ Um mit der Auswahl des Dienstleisters zu starten, wird eine Digitale Agenda benötigt, die den Krankenhäusern ihren individuellen Weg zur Digitalen Transformation aufzeigt. Diese besteht aus vier Schritten. Zuerst wird ein pragmatisches Zukunftsbild entwickelt, dann der aktuelle Reifegrad mit einem ICT-Check überprüft auf dessen Basis förderfähige Projekte abgeleitet werden. „Wenn das geschehen ist, werden diese mit passenden Lieferanten umgesetzt“, erklärt Eusterholz das weitere Vorgehen. Damit Kliniken ihre Zukunft langfristig sichern können, müssen Prozesse analysiert, Wertschöpfungsketten optimiert und mit modernen Technologien effizient gestaltet werden. „Das Krankenhauszukunftsgesetz ist eine Chance, das Thema Digitalisierung konsequent umzusetzen. Trennen Sie sich von ihren Faxgeräten, der DECT-Telefonie oder konventionellen Schwesternrufsystemen und setzen sie gemeinsam mit UNITY auf neue zukunftsweisende Technologien!“, resümiert Eusterholz.