Orkan oder laues Lüftchen?

Orkan oder laues Lüftchen?

12. ÖSTERREICHISCHER GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS diskutiert über Digitalisierung

Wird alles anders? Oder kommt es schon nicht so dicke? Die Digitalisierung der Gesellschaft scheidet die Geister. Insbesondere im Gesundheitssektor gibt es nach wie vor Skeptiker, die die an die Wand gemalten Folgen der Digitalisierung für völlig überschätzt halten. Andere Akteure glauben, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben.

Der 12. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 11. März 2020 in Wien wird deshalb der Frage nachgehen, ob die Digitalisierung in der Medizin ein Orkan oder ein laues Lüftchen ist. Der Gesundheitsunternehmer und Kongresspräsident Professor Heinz Lohmann ist persönlich davon überzeugt, dass die Digitalisierung gravierende Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft schon heute herbeigeführt hat und erst recht in Zukunft bewirken wird. So seien die Patienten bereits umfänglich digital unterwegs und nutzten ihre Chance, die tradierte Wissensasymmetrie zu ihren Gunsten zu verschieben. Sie würden in Zukunft zu maßgeblichen Treibern des Wandels werden. Prof. Lohmann wörtlich: „Alle Akteure der Gesundheitswirtschaft sind gut beraten, sehr aktiv die digitalen Herausforderungen für sich anzunehmen und selber gestaltend auf die künftigen Entwicklungen einzuwirken.“

Der 12. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS nimmt sich des Themas der Digitalisierung zentral an und setzt es prominent auf die Agenda. Zudem werden die Manager und Unternehmer der Gesundheitsanbieter gemeinsam mit Verantwortlichen aus Industrie- und Serviceunternehmen sowie Vertretern aus Verbänden und Politik alle aktuellen Themen diskutieren und gemeinsame Positionen formulieren.

Aktuelle Informationen zum Kongress und direkte Anmeldung, derzeit noch zum ermäßigten Frühbuchertarif, unter:

www.oegwk.at

Rückfragen richten Sie bitte an:

agentur gesundheitswirtschaft gmbh

Ines Kehrein (V.i.S.d.P.)

Tel. mobil: +43 (0)676 / 712 36 30 (nur für Anrufer aus Österreich)

Tel. Festnetz: +49 (0)40 28 80 72 190

Genau hinschauen lohnt!

„Genau hinschauen lohnt!"

Privatpatienten steigern Erlöse

„Die Zeiten, in denen immer mehr Patienten den Krankenhäusern immer höhere Einnahmen bescherten, gehören der Vergangenheit an“, stellt der Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann fest. Jetzt lohne es sich, genauer hinzuschauen. Nur wer mehr zu bieten habe, dürfe auch im Verdrängungswettbewerb mit Zuwächsen rechnen. Dabei gehe es zu allererst um die Medizin. Patienten würden immer kritischer und seien zunehmend bereit, für Qualität auch weitere Wege auf sich zu nehmen. Dieser Trend werde sich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Aber auch der Service und dabei insbesondere die Zuwendung seien entscheidend. Insgesamt seien die Krankenhäuser gut beraten, ihre Angebote strikt auf die Interessen von Patienten auszurichten. Prof. Lohmann nachdrücklich: „Patient Journey heißt das Zauberwort erfolgreicher Kliniken in den kommenden Jahren!“

Einen nicht zu vernachlässigenden Beitrag zur Ertragssicherung von Krankenhäusern könnten auch die Privatpatienten leisten, so Prof. Lohmann. Hier würde derzeit seiner Beobachtung nach „viel Geld liegen gelassen“. Die Ansprüche dieser Patienten und ihrer Krankenversicherungen seien spezifisch und differenziert. Deshalb lohne es sich in aller Regel, externe Expertise bei Planung, Bau und Betrieb hinzuzuziehen. „Professionalität bei Ambiente und Service ist im Segment der Privatpatienten ein absolutes Muss“, betont Prof. Lohmann.

Beim 16. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 22. und 23. September 2020 in Hamburg wird der Patient ganz im Zentrum stehen. Seine Interessen, Erwartungen und Bedürfnisse werden die Inhalte der Veranstaltungen maßgeblich mitbestimmen. Sichern Sie sich Ihre Teilnahme jetzt zum Frühbuchertarif! ­

Aktuelle Informationen zum Kongress unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de

Kunst – ein Katalysator für Kommunikation

„Kunst – ein Katalysator für Kommunikation“
50 Jahre SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN und 25 Jahre Ausstellungsraum C15

„Ein Leben ohne Kunst ist möglich, aber sinnlos“. So jedenfalls behauptet es das Sammlerehepaar Ulla und Heinz Lohmann für sich. Anlass ist ein ungewöhnliches Doppeljubiläum. Alles begann, als die beiden sich 1969 am Beginn ihres Studiums in Hamburg kennenlernten. Jeder brachte ein Kunstwerk mit in die Beziehung. Heute umfasst die SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN rund 1.000 Arbeiten der experimentellen Gegenwartskunst. Die Sammler präzisieren ihre gemeinsame Leidenschaft so: „Eigentlich sammeln wir Künstlerinnen und Künstler. Inhaltlich geht es uns in den Diskussionen mit ihnen und in deren Werke um Veränderungsprozesse, also um das große Thema Wandel in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Gesellschaft, Kultur, Technologie und Wissenschaft sind ständigen Entwicklungen unterworfen, auf die sich die Kunst in besonderer Weise mit ihren spezifischen Strategien einlassen kann.“ Prinzipieller Aspekt des Sammlerkonzepts ist eine zukunftsorientierte, konstruktive künstlerische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Phänomenen und die Erforschung ihrer Historie, Ursachen, Wirkungen oder auch ihrer potentiellen Entwicklungen. Vertreten ist ein breites Spektrum zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler mit aktuellen Positionen. Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografien, Video- und Computerkunst sind ebenso wie mail-art in der Sammlung präsent.
Wesentliches Ziel der Sammlung ist, die Künstlerinnen und Künstler über einen längeren Zeitraum zu begleiten und größere Werkgruppen zu vereinen. Auch deshalb ist der Kontakt zwischen ihnen und den Sammlern konstitutives Element des Konzepts. Einzelne Künstler sind vor dem Hintergrund des langjährigen Dialoges mit Arbeiten aus vielen Schaffensperioden vertreten. 1994 wurde der nicht kommerzielle Ausstellungsraum C15 als Kommunikations- und Präsentationsort der SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN eröffnet. Seitdem wurden dort die Künstlerinnen und Künstler der Sammlung in jeweiligen Einzelausstellungen einem breiteren Publikum vorgestellt. Das Programm beinhaltet jetzt darüber hinaus Autorenlesungen und Diskussionsforen zu kulturellen Themen der Zeit. „Wir möchten Menschen im Dialog zusammenbringen, die sonst nicht miteinander ins Gespräch kommen“, erläutern Ulla und Heinz Lohmann ihre Idee, aktuelle Kunst als Katalysator für Kommunikation – in einer von außerordentlicher Dynamik geprägten Zeit – zu begreifen.

Sammlerehepaar Ulla und Heinz Lohmann
Foto: Falk von Traubenberg

Diesem Ziel dienen auch die vielfältigen medialen Aktivitäten der Sammler und Mäzene, etwa die Förderung von Ausstellungskatalogen, das Betreiben von Kunstplattformen oder die Herausgabe der Buchreihe dialogKULTUR.


Nähere Informationen unter:
www.lohmanndialog-hamburg.de
www.c15-hamburg.de
www.heinzlohmann.de

„Service für die Gesundheit“

„Service für Gesundheit“

Chef der Prospitalia Gruppe zu Gast bei Mensch Wirtschaft!

Der Chef der Prospitalia Gruppe ist der aktuelle Gast des TV-Talks Mensch Wirtschaft! auf Hamburg1. Markus Wild spricht mit dem Moderator der Sendung, Professor Heinz Lohmann, über die dynamische Entwicklung des von ihm geführten Unternehmens vom Einkäufer zum umfassenden Begleiter der Krankenhäuser. Es geht insbesondere auch darum, welche Rolle dabei die Digitalisierung der Prozesse spielt.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Monat für Monat seit nun schon fast 15 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Ist es wirklich nur das Geld? Wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 14. November 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

add art bei LOHMANN konzept

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

auch in diesem Jahr nimmt LOHMANN konzept wieder an der add art in Hamburg teil. Die beteiligten Unternehmen öffnen ihre Betriebe für Kunstinteressierte. Wir präsentieren dieses Jahr insbesondere mit „Inszenierungen des Augenblicks“ die Performance-Künstlerin Carmen Oberst. Besuchen Sie die add art bei LOHMANN konzept und holen Sie sich das speziell für diesen Anlass von Carmen Oberst gestaltete kleine Kunstwerk „Gedächtnis-Box“ als Geschenk ab.

Kunst ist in den Geschäftsräumen von LOHMANN konzept allgegenwärtig. Vertreten ist ein Spektrum zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler mit aktuellen Positionen. Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografie sind ebenso wie Video- und Computerkunst präsent. Verbindender Aspekt der ausgestellten Arbeiten ist eine zukunftsgewandte Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Phänomenen, deren Historie, Ursachen, Wirkungen oder auch potenziellen Entwicklungen mit einem deutlichen Akzent auf experimentell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern.

Hier unser kleines Willkommens-Video: https://www.youtube.com/watch?v=9SLa-9Rah-E

Die Öffnungszeiten bei uns sind am Freitag, 22.11. von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Samstag, 23.11., von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Wer an einer Führung teilnehmen möchte kann sich hier direkt anmelden: https://www.addart.de/hamburg/unternehmen/lohmann-konzept/

Wir würden uns sehr freuen, Sie an einem der Termine in unseren Geschäftsräumen im Stormsweg 3 in Hamburg-Uhlenhorst begrüßen zu können. 

Beste Grüße

Heinz Lohmann                               Ines Kehrein                     Konrad Rippmann

„Sich sputen ist das Gebot der Stunde“

Der 12. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS diskutiert brennende Zukunftsthemen

„Patienten werden auch Konsumenten“, heißt es seit etlichen Jahren immer wieder auf dem ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS. Bei vielen Akteuren in der Gesundheitswirtschaft löst diese Aussage nach wie vor Widerspruch aus. „Für sie kann nicht sein, was nicht sein darf“, stellt der Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann fest. Dabei seien die Zeichen doch eindeutig. So rüsteten die großen Internetunternehmen in Sachen Gesundheit immer entschlossener auf. Prof. Lohmann wörtlich: „Die wollen ihr immenses Wissen und ihre langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Kunden auch in der Gesundheitswirtschaft gewinnbringend einsetzen.“ Das werde ihnen auch gelingen, wenn die tradierten Gesundheitsanbieter, wie etwa die Spitäler, nicht in allernächster Zeit den Patienten selber eigene digitale Angebote machen würden. Das gelte insbesondere für Unterstützung bei der Diagnose und der Suche nach bestmöglichen Therapien. Prof. Lohmann nachdrücklich: „Wer als Medizinanbieter nicht in Zukunft zum reinen Zulieferer der großen Internetanbieter werden möchte, muss sich jetzt sputen.“

Der 12. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 11. März kommenden Jahres in Wien thematisiert alle aktuellen und künftigen Themen der Branche. Hier geht es um die Zukunft der Medizin. Welche Rolle kann dabei die Pflege spielen? Ist die Digitalisierung wirklich der erwartete Orkan oder nur ein laues Lüftchen? Was verändert der Personalmangel? Kann die Industrie helfen? Welche Rolle übernimmt die Politik? Diese und viele Fragen mehr werden von über 500 Teilnehmern beim 12. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFSKONGRESS diskutiert. Seien sie dabei.

Aktuelle Informationen zum Kongress und direkte Anmeldung ständig unter:

www.oegwk.at

Rückfragen richten Sie bitte an:

agentur gesundheitswirtschaft gmbh

Ines Kehrein (V.i.S.d.P.)

Tel. mobil: +43 (0)676 / 712 36 30 (nur für Anrufer aus Österreich)

Tel. Festnetz: +49 (0)40 28 80 72 190

info@oegwk.at

KLINIKAWARD 2019: ACQUA KLINIK ERHÄLT „OSCAR DER KLINIKBRANCHE“

Die ACQUA Klinik ist mit dem KlinikAward 2019 für die Kategorie „Bestes Klinikmarketing“ ausgezeichnet worden.

Der renommierte Preis zeichnet seit 2006 Transparenz und Wettbewerb im Klinikmarkt aus und wird alle zwei Jahre an Kliniken verliehen, die im Bereich Marketing und PR eine mittel- und langfristige Strategie anwenden, die konsequent am Nutzen der Zielgruppen ausgerichtet ist. Er gilt auch als „Oscar der Klinikbranche“.

Prof. Gero Strauss nahm die Auszeichnung von Laudator Prof. Heinz Lohmann im eindrucksvollen Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt entgegen.

KlinikAward 2019 „Bestes Klinikmarketing“
Laudatio von Professor Heinz Lohmann

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

als ich einen Geschäftspartner um viertel vor sechs morgens auf dem Bahnhof Hamburg-Dammtor traf, um ihm auf meine Einladung hin die Acqua Klinik in Leipzig zu zeigen, hat er mir als erstes berichtet, dass seine Frau ihm zwei Stunden vorher bei seiner Abfahrt von zu Hause, ganz im Norden von Schleswig-Holstein, zugerufen hatte: „Ihr seid verrückt!“ Waren wir aber nicht. Wir wollten uns schließlich die Zukunft der Medizin anschauen. Im Zug haben wir uns über Krankenhäuser ausgetauscht. So berichtete ich ihm von einer Besichtigung eines nagelneuen OP-Zentrums mit 20 Tischen in einer großen Klinik in Norddeutschland. Aus den OP-Zahlen, Art und Anzahl der OPs, hatte ich geschlossen, dass 12 Tische dicke ausreichen müssten. Allerdings konnte ich mich überzeugen, dass sie die 20 OP-Tische tatsächlich brauchten und immer noch knapp dran waren. Weshalb sich zwei eifrige OP-Manager, jeder mit mehreren Mobiltelefonen ausgestattet, bemühten, den OP-Betrieb so einigermaßen am Laufen zu halten. Das Improvisationstheater war gigantisch!

Stunden später in den OPs der Acqua Klinik erlebten wir dann ein kleines Wunder. Die Operation fing pünktlich an und war vollständig durchstrukturiert. Alle Beteiligten arbeiteten auf einem digitalen Workflow. Eine Stimme aus dem Off sagte den jeweils Agierenden, also zunächst der Pflegekraft, dann dem Anästhesisten und dann dem Operateur an, was für die gerade stattfindende Nasennebenhöhlen-OP in 64 vorher genau festgelegten Einzelschritten zu tun ist. Alle quittierten den Abschluss der von ihnen zu erledigenden Aufgaben im System. Der Operateur zum Beispiel durch Betätigen eines Fußschalters. Weiter ging es mit dem nächsten und dann dem übernächsten Schritt. Ständig wurde die geplante OP-Endzeit an den realen Verlauf angepasst, am Ende der Operation war der Bericht automatisch erstellt, einschließlich der Fotos und Videos.

Folge der Nutzung des Systems ist, dass sich die Zeiten der verschiedenen Operateure in wenigen Wochen angleichen und alle nach denselben Regeln arbeiten. Die Qualität und die Ökonomie verbessern sich eindeutig und nachhaltig. Auch außerhalb der OPs arbeiten alle Beschäftigten, vom Empfang bis zur Entlassung des Patienten an der Rezeption auf digitalen Workflows. Jetzt wird diese Arbeitsweise gerade auf die mit dem Zentrum zusammenarbeitenden Praxen ausgeweitet, wobei auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Damit kann den Ärzten wissensbasierte Diagnostiksoftware zur Verfügung gestellt werden.

Die Vorteile des gesamten Systems liegen bei den diagnostisch und therapeutisch Tätigen und allen weiteren Beschäftigten – sie werden von Dokumentations- und Logistikaufgaben weitgehend befreit und können sich ausschließlich den Patienten widmen. Natürlich profitiert die Acqua Klinik, weil sie jeden einzelnen Fall wirtschaftlicher gestalten kann und zudem immer mehr Patienten anzieht. Letzteres, weil die Acqua Klinik den Patienten ein exaktes Leistungsversprechen geben und halten kann. Die Behandlung ist nicht mehr davon abhängig, ob Dr. Franz oder Dr. Otto, Schwester Susi oder Schwester Bertha agieren, oder ob sie am Montag oder Donnerstag stattfindet. Sie hat einen immer gleich strukturierten Ablauf, der natürlich, wenn es erforderlich sein sollte, den individuellen Erfordernissen des Patienten angepasst werden kann.
Was die Acqua Klinik anbietet, ist, auf den Punkt gebracht, Markenmedizin. Was die Patienten nämlich wirklich interessiert, ist die Art und Weise wie ihre Behandlung konkret aussieht. Wann passiert was, wie passiert es und wann kann ich wieder nach Hause? Wie viele Abteilungen und Beschäftigte ein Krankenhaus hat und was die ansonsten so alles machen, welche Großgeräte und wie viele Operationssäle vorhanden sind, ob ein Neubau geplant oder das Haus unter Denkmalschutz steht, ist dem Patienten nicht wichtig. Ich habe z.B. auch noch nie ein Auto gekauft, mit dem Argument die Werkhalle sei prima geputzt, sondern immer nur wegen des Autos. In Leipzig wurde der zu diesem Paradigmenwechsel zwingend erforderliche Umbau von der institutionenbezogenen zur prozessorientierten Behandlung konsequent vollzogen.

Das Motto der Stunde darf deshalb in der öffentlichen Debatte nicht lauten „Rettet die Medizin“, die die Ärzte von früher kennen, sondern schafft die Medizin, die sich die Patienten wünschen.

Die Acqua Klinik in Leipzig macht das vor. Auch im Interesse der Mitarbeiter. Sie hängen nicht am Telefon, faxen nicht und rennen nicht kopflos im Haus umher, sondern sind bei den Patienten, wo sie hingehören und auch sein wollen. Deswegen arbeitet die Acqua Klinik vorbildlich und erhält zu Recht den Award „Bestes Klinikmarketing“.
Herzlichen Glückwunsch Professor Strauß und seinem ganzen Team!

Berlin, 16. Oktober 2019

Christoph Lohfert lobt den Lohfert-Preis 2019 aus

Messbare Innovationen zur Verbesserung der Patientensicherheit – so lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2020, der erstmals unter der Schirmherrschaft von Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und stellvertretende Institutsleiterin des IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen) steht. Der Lohfert-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 29. Februar 2020.

© Christoph Lohfert Stiftung/ Bertram Solcher

Der Lohfert-Preis prämiert im Jahr 2020 erneut praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken. Gesucht werden Konzepte und Projekte, die bereits in der Medizin implementiert sind. Das Konzept soll grundlegend neue Ansätze und patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse beinhalten.

Copyright
Links: Dr. Regina Klakow-Franck © Georg J. Lopata
Rechts: Prof. Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg © Universitätsmedizin Rostock

Vermeidbare Fehler reduzieren, Sicherheit der Patienten erhöhen
Aufgrund der hohen gesellschafts- und versorgungspolitischen Bedeutung gilt die „Patientensicherheit“ seit dem Jahr 2013 als nationales Gesundheitsziel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 17. September zum alljährlichen Welttag der Patientensicherheit ausgerufen. Trotz der vielfältigen Fortschritte und Errungenschaften gibt es hier weiterhin erheblichen Verbesserungsbedarf.

„Der Patient muss wieder in den Mittelpunkt medizinischen Handelns gestellt werden und vermeidbare Fehler durch innovative Konzepte reduziert und damit die Patientensicherheit gestärkt werden. Ich freue mich als Schirmherrin des Lohfert-Preises 2020 auf Projekte, die messbar die Patientensicherheit verbessern“, so Dr. Regina Klakow-Franck über das Thema der Ausschreibung für 2020.

Neu in der unabhängigen Jury ist Prof. Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg, komm. Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock. Die Fachärztin für Anästhesiologie komplettiert die hochrangig besetzte Jury, die über die Vergabe des Preises 2020 entscheiden wird.

Bewerbungskriterien
Bewerben können sich alle Teilnehmer der stationären Krankenversorgung im deutschsprachigen Raum sowie Management- und Beratungsgesellschaften, Krankenkassen oder sonstige Experten. Die Bewerbung muss in deutscher Sprache verfasst und online eingereicht werden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29. Februar 2020. Bewerbungen werden ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular unter www.christophlohfert-stiftung.de angenommen. Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sich ebenfalls dort. Die Christoph Lohfert Stiftung verleiht den Lohfert-Preis 2020 am 22. September 2020 im Rahmen des 16. Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg.

Kontakt
Tanja Brunner, Pressereferentin, tb@christophlohfert-stiftung.de, T +49.40.55 77 54 00

Julia Hauck, Pressereferentin, jh@christophlohfert-stiftung.de, T +49.40.55 77 54 00

Zwischen Medizin und Ökonomie

„Zwischen Medizin und Ökonomie“

Dr. Matthias Bracht ist aktueller Gast beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1

Der Arzt und Krankenhausgeschäftsführer Dr. Matthias Bracht ist aktueller Gast beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. In Hamburg leben und in Hannover arbeiten, geht das überhaupt? Um diese Frage und darum, wie aus dem Arzt ein Krankenhausgeschäftsführer geworden ist, dreht sich das Gespräch mit dem Moderator Professor Heinz Lohmann.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Monat für Monat seit nun schon fast 15 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Ist es wirklich nur das Geld? Wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 03. Oktober 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

Integration der Pflegefinanzierung in das Fallpauschalensystem

15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS fordert Integration der Pflegefinanzierung in das Fallpauschalensystem

„Das Patientenwohl, die Pflege- und Servicequalität und das Innovationsvermögen, auch gerade für Investitionen, müssen künftig im DRG-System berücksichtigt werden.“ Mit dieser zentralen Forderung ist heute (18.09.) der 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in Hamburg zu Ende gegangen. Das zentrale Branchentreffen verzeichnete mit über 850 Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland erneut eine Rekordbeteiligung. In über 40 Einzelveranstaltungen mit mehr als 220 Referenten und Moderatoren standen alle aktuellen und künftigen Themen auf der Agenda.

Heiß diskutiert wurde angesichts der aktuellen gesundheitspolitischen Debatte in diesem Jahr die Zukunft der Finanzierung vor dem Hintergrund der Umbrüche in den Gesundheitsunternehmen. Der Kongresspräsident Professor Heinz Lohmann dazu wörtlich: „Vieles von dem, was heute möglich ist, haben wir vor einigen Jahren, einiges sogar erst vor wenigen Monaten, noch für völlig ausgeschlossen oder doch wenigstens für äußerst unwahrscheinlich gehalten.“ Die Dynamik der Veränderungen verunsichere nicht wenige Menschen, ja, sie mache vielen sogar Angst. Die Politik, aber ebenso Vertreter der Berufsgruppen zeigten sich beunruhigt. Insbesondere die Probleme der Pflege seien inzwischen in aller Munde. Allerdings sei die aktuelle Sofortmaßnahme, die Pflege aus der geltenden Leistungsorientierung der Krankenhausfinanzierung herauszulösen und für sie die Selbstkostendeckung wieder anzuwenden, nicht sachgerecht.

„Ich bin alt genug, um aus persönlichem Erleben zu wissen, dass sich das heute so hoch gelobte Selbstkostendeckungsprinzip schon wenige Jahre nach der Einführung 1972 als fehlsteuernd erwiesen hat“, so Lohmann wörtlich. Deshalb hätte die Politik damals mit einer nicht abreißen wollenden Folge von Spargesetzen versucht, den Fehlanreizen entgegenzusteuern. Daher gehe auch der von einigen Ärzten und ihren Verbänden jüngst in der Illustrierten „Stern“ so effektvoll vorgetragene Vorwurf, das leistungsbezogene Entgeltsystem sei für die ihrer Meinung nach fortschreitende Ökonomisierung verantwortlich, vollständig an der Realität vorbei. In den 1980er und 90er Jahren, weit vor Einführung des DRG-Systems, wären die ökonomischen Eingriffe viel ausgeprägter gewesen. Prof. Lohmann abschließend: „Das Fallpauschalensystem muss als patientenzentrierte Krankenhausfinanzierung mit klarem Qualitätsbezug unter Integration der Pflegeleistungen gestaltet und auf die ambulante Patientenbehandlung ausgeweitet werden.“

Die beiden Kongresspräsidenten, Prof. Heinz Lohmann und Senator a. D. Ulf Fink, kündigten den 16. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS wiederum in Hamburg für den 22. und 23. September 2020 an. ­
­ ­ ­
Aktuelle Informationen zum Kongress unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.