Platz für frische Ideen

15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS gibt künftigen Führungskräften ein Podium

Noch bis zum 24. Juli haben Studienabsolventen mit Ausrichtung auf die Gesundheitswirtschaft die Gelegenheit, sich für einen Vortrag zu bewerben.
Die von einer Jury, bestehend aus Professor Dr. Kai Wehkamp, MPH, vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein und der Medical School Hamburg, Marie le Claire, Kaufmännischer Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald, Dr. Axel Kaiser, MBA, Vorstand der Lohfert & Lohfert AG, und dem Kongresspräsidenten und Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann, Ausgewählten erhalten die Chance, sich den Teilnehmern des 15. GESUNDHEITS­WIRTSCHAFTSKONGRESSES zu präsentieren.

„Auf vielfachen Wunsch haben wir aufgrund der Ferienzeit den Abgabetermin um eine Woche verlängert, obschon sich bereits eine ganze Reihe von Interessenten gemeldet hat“, stellt Ines Kehrein, Geschäftsführerin der den Kongress veranstaltenden WISO HANSE management GmbH, fest.
Hier geht es zum Call for Abstracts mit den weiteren Informationen: www.gesundheitswirtschaftskongress.de/nextgeneration

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Patientensouveränität nimmt zu: Chance für mutige Manager

Wettbewerb um die beste Medizin, gibt es das wirklich? Patienten sind doch keine Konsumenten! So oder ähnlich wird immer noch argumentiert, wenn es um das Thema Patientensouveränität geht. Jetzt kommt aber auf die Gesundheitswirtschaft eine Generation zu, die es ihr ganzes Leben lang gewohnt ist, selbstbestimmt im Wirtschaftsleben in ihrem eigenen Interesse Entscheidungen zu treffen. Darin unterscheiden sich die künftigen Patienten von den im und unmittelbar nach dem Krieg geborenen bisherigen Hauptnutzern der Medizinanbieter. Deshalb braucht die Gesundheitswirtschaft jetzt nicht mehr Staat, sondern eine Politik, die die Rahmenbedingungen für die Player im Interesse der Patienten verbindlich festlegt und ansonsten nicht in das operative Geschehen kleinteilig eingreift.

„Ein Umdenken ist zwingend geboten“, betont der Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann. Gegenwärtig sei die Gesundheitspolitik in die falsche Richtung unterwegs. Wettbewerb um die Gunst der Patienten sei allemal wirksamer als Gesetze und Verordnungen mit Detailvorschriften, die sich immer wieder auch einmal widersprächen. Zu viel Regulierung lähme die Akteure ausgerechnet in einer Situation, in der unsere Gesellschaft einem starken Wandel unterliege. Management und Politik müssten sich bewegen. Mehr Aktivität und mehr Freiräume seien dabei die entscheidenden Stichworte.

Über diese Positionen und über alle aktuellen Themen wird auf dem 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September in Hamburg diskutiert. Die Veranstaltung ist der wichtigste Ort der Begegnung von Unternehmern und Managern der verschiedenen Bereiche der Zukunftsbranche. Trends und Entwicklungen werden vorgetragen, abgewogen und publiziert. Vom Kongress gehen deshalb Jahr für Jahr wichtige Impulse für die weitere öffentliche Debatte aus.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Interessiert an weiteren News zum #GWK19? Lesen Sie hier.

Von Pferden und anderen ‚großen Tieren‘

Sandro von Korff ist Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ im Juli auf Hamburg1

Der Leiter Gesundheitswirtschaft für Unternehmenskunden der Hamburg Commercial Bank ist aktueller Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. Warum Pferde im Leben von Sandro von Korff eine so große Rolle spielen, erläutert der Deutsch-Amerikaner im Gespräch mit dem Moderator der Sendung, Prof. Heinz Lohmann. Natürlich geht es auch um seine Karriere in der Finanzwirtschaft.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Monat für Monat seit weit mehr als 10 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute machen? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 11. Juli 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

Hier finden Sie „Buddenbrooks erfolgreich“, die letzte Folge von „Mensch Wirtschaft!“

„DRG plus“ – Modernisierung des Fallpauschalensystems jetzt!

Präsident des GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES fordert Einbeziehung des Patientenwohls in die Krankenhausfinanzierung

„Das Krankenhausfinanzierungssystem muss jetzt dringend weiterentwickelt werden und zusätzlich zur bisherigen DRG-Methodik um weitere Bewertungselemente wie insbesondere das Patientenwohl ergänzt werden“, fordert der Gesund­heitsunternehmer und Präsident des GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKON­GRESSES, Professor Heinz Lohmann. Auch müssten die von den Ländern bisher nicht finanzierten Anteile an den Investitionskosten der Kliniken „offiziell“ berücksichtigt werden. Auf mittlere Sicht sei das so neu gestaltete „DRG plus“-System zudem auf die ambulante Patientenbehandlung auszuweiten, um die Fehlanreize aus den bisher getrennten Finanzierungssystemen für die ambulante und die stationäre Medizin zu überwinden. Prof. Lohmann zusammenfassend: „,DRG plus‘ wird künftig als patientenzentrierte Krankenhausfinanzierung mit klarem Leistungsbezug unter Einbeziehung der Pflegeleistungen gestaltet.“

Mit seinem Vorschlag will Prof. Lohmann auch die aktuelle politische Sofortmaßnahme, die Pflege aus der bisher geltenden Leistungsorientierung der Krankenhausfinanzierung herauszulösen und für sie die Selbstkostendeckung wieder anzuwenden, beenden. Die Pflege gehöre, so Lohmann, in das Team der diagnostisch und therapeutisch tätigen Mitarbeiter in den Kliniken. Die Separierung der Pflege sei nicht zielführend.

Hier geht es zum Thesenpapier von Prof. Heinz Lohmann:https://lohmannblog.com/pflege-gehoert-ins-team/

Der GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS thematisiert alle relevanten Fragen und Herausforderungen der Branchen.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Über www.gesundheitswirtschaftskongress.de/gwk-news halten wir Sie immer auf dem Laufenden zu den wichtigen Themen der Gesundheitswirtschaft. Abonnieren Sie jetzt Ihre GWKnews.

Zeit für unternehmerische Manager

Programm des 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES ab sofort online

„Es kommt die Zeit für unternehmerische Manager“, betont der Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann. Abwarten sei angesichts einer sehr aktiven Gesundheitspolitik keine Option mehr. Es gehe vielmehr darum, die Herausforderungen der Zukunft anzunehmen und eigene Lösungsansätze zu verfolgen. „Die Vorschläge der Politik für die Finanzierung der Pflege in den Kliniken auf der Basis des Selbstkostendeckungsprinzips reduzieren die Gestaltungsmöglichkeiten der Krankenhausmanager auf null“, so der Kongresspräsident Lohmann. Deshalb seien die Verantwortlichen jetzt aufgewacht, und das sei gut so.

Der 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September 2019 in Hamburg thematisiert alle aktuellen wichtigen Fragen der Branche in insgesamt mehr als 45 Foren. Rund 220 Referenten und Moderatoren werden gemeinsam mit mehr als 800 Managern und Unternehmern die künftigen Positionen beraten. „Ab sofort ist das Programm des diesjährigen GESUNDHEITSWIRT­SCHAFTSKONGRESSES mit einer Rekordzahl von Foren und Akteuren online“, ergänzt Ines Kehrein, Geschäftsführerin der den Kongress veranstaltenden WISO HANSE management GmbH. Hier geht es direkt zum Programm: www.gesundheitswirtschaftskongress.de

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

„Buddenbrooks – erfolgreich!“

Dr. Holger Otte ist aktueller Gast beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“

Der Vorstandsvorsitzende der BDO AG ist im Juni Gast von Prof. Heinz Lohmann beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. Dr. Holger Otte verrät nicht nur seine Lieblingslektüre, sondern berichtet auch über künftige Herausforderungen im Wirtschaftsleben und die fast 100jährige Geschichte des Unternehmens.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“.  Monat für Monat seit weit mehr als 10 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute machen? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 06. Juni 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

Pflege gehört ins Team:

DRG plus – Modernisierung des Fallpauschalensystems jetzt! Thesen für eine patientenzentrierte Krankenhausfinanzierung durch Weiterentwicklung des Entgeltsystems mit klarem Qualitäts- und Leistungsbezug unter Integration der Pflegeleistungen von Professor Heinz Lohmann

  1. Die Pflege ist in aller Munde. Das ist gut so. Die öffentliche Diskussion hat die Politik inzwischen voll erreicht. Und die sieht sich veranlasst, direkt regulatorisch einzugreifen. Das geschieht nach dem Motto: „Viel Geld hilft viel“.
  2. Mit der Bereitstellung von mehr Geld sind die Probleme der Pflege aber nicht umfassend und nachhaltig lösbar. Vielmehr sind innovative Lösungen vonnöten, die die Pflegenden von berufsfremden Aufgaben, etwa in der Logistik und der Dokumentation, befreien, damit sie ihre Arbeitskraft für die Betreuung der Patienten konzentriert einsetzen können. Die Chancen der Digitalisierung müssen hierbei umfassend genutzt werden.
  3. Auch die aktuelle Sofortmaßnahme, die Pflege aus der geltenden Leistungsorientierung der Krankenhausfinanzierung herauszulösen und für sie die Selbstkostendeckung wieder anzuwenden, ist nicht sachgerecht, weil hierdurch der Anreiz, die Behandlungsabläufe auf die Interessen der Patienten auszurichten, konterkariert wird. Zudem gehört die Pflege auf jeden Fall in das Team der diagnostisch und therapeutisch tätigen Mitarbeiter in den Kliniken. Eine Separierung der Pflege ist nicht zielführend.
  4. Das Selbstkostendeckungsprinzip, das 1972 durch das Krankenhausfinanzierungsgesetz in der Bundesrepublik Deutschland eingeführt wurde, hat sich schon damals schnell als fehlsteuernd erwiesen. Beginnend bereits ab Mitte der 70er Jahre hat die Politik mit einer Vielzahl von Spargesetzen versucht, den Fehlanreizen gegenzusteuern.
  5. Im Selbstkostendeckungsprinzip werden die Krankenhäuser alimentiert. Die Patienten können mit ihren Auswahlentscheidungen keinen steuernden Einfluss auf die Leistungserbringung der Behandlung erwirken. Dieser Grund und die zunehmend ausufernden Kosten haben in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre dazu geführt, Ideen zu einem leistungsorientierten Entgeltsystem zu entwickeln. Das Prinzip lautete, „Geld folgt der Leistung“ und sollte damit die Patientenpräferenz stärken.
  6. Die überkommene Krankenhausfinanzierung einschließlich der in den 1990er Jahren in Deutschland entwickelten Fallpauschalen für ausgewählte medizinische Leistungen wurde 2003 durch ein umfassendes G-DRG-System abgelöst. Die damit beabsichtigten Ziele, die Verkürzung der Verweildauern sowie eine verbessere Produktivität, wurden erreicht. Öffentlich beklagt wurden in der Folge die Fallzahlausweitung und der Kostendruck, der sich insbesondere in der Pflege belastend ausgewirkt hat.
  7. Deshalb muss das Krankenhausfinanzierungssystem jetzt dringend weiter entwickelt und zusätzlich zur bisherigen DRG-Methodik um weitere Bewertungselemente ergänzt werden. Insbesondere ist das Patientenwohl, die Pflege- und Servicequalität und das Innovationsvermögen auch für Investitionen zu berücksichtigen.
  8. DRG plus wird künftig als patientenzentrierte Krankenhausfinanzierung mit klarem Qualitätsbezug unter Integration der Pflegeleistungen gestaltet. Das Patientenwohl bestimmt dabei die Finanzierungssystematik entscheidend mit.
  9. DRG plus ist auf mittlere Sicht auf die ambulante Patientenbehandlung auszuweiten, um zudem die Fehlanreize aus den bisher getrennten Finanzierungssystemen für die stationäre und ambulante Medizin zu überwinden.

Chance für ManagerInnen der Zukunft

15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS  am 17. und 18. September wird wieder zur Bühne für Talente der Branche

„Nach dem Erfolg des letzten Jahres gibt auch der diesjährige GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS allen Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen rund um die Gesundheitswirtschaft die Chance, sich dem TOP-Management der Branche zu präsentieren“, betont der Gesundheitsunternehmer und Kongresspräsident Professor Heinz Lohmann. Die Gelegenheit, sich als Referent beim angesagten Branchentreffen im September bewerben zu können, sollte sich niemand entgehen lassen.

Der 15. Gesundheitswirtschaftskongress 2019 bietet damit ein besonderes Format für angehende Führungskräfte. Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen mit Bezug zur Gesundheitswirtschaft können sich mit einem Abstract ihrer Abschlussarbeit bewerben. Die vier besten Einreichungen werden dazu eingeladen einen Vortrag in der Session „Next Generation – ManagerInnen der Zukunft: Platz für neue Ideen“ zu halten, um dort ihre Ergebnisse und Thesen den Führungskräften der Gesundheitswirtschaft vorzustellen. Zusätzlich werden unter allen Bewerbungen fünf persönliche Ehrenkarten für den Gesundheitswirtschaftskongress verlost.

Die Beurteilung und Auswahl der Bewerbungen erfolgt wie bereits im letzten Jahr durch eine Fachjury aus Vertretern der Gesundheitswirtschaft:

  • Marie le Claire (Kaufmännischer Vorstand Universitätsklinikum Greifswald)
  • Dr. Axel Kaiser, MBA (Vorstand Lohfert & Lohfert AG)
  • Prof. Heinz Lohmann (Kongresspräsident Gesundheitswirtschaftskongress, Lohmann konzept GmbH)
  • Prof. Dr. Kai Wehkamp, MPH (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein & Medical School Hamburg)

Bewerbungsmodalitäten:

Bewerbungsfrist ist der 15. Juli 2019

Gewünscht sind Bewerbungen mit Studienabschluss- oder Doktorarbeiten mit Bezug zur Gesundheitswirtschaft bzw. zum Management im Gesundheitswesen.

Die Bewerber müssen die Abschlussarbeit und ihr Studium bzw. die Doktorarbeit im Zeitraum zwischen dem 30.6.2018 und dem 15.7.2019 abgeschlossen haben oder die Arbeit bis zum Ende des Sommersemesters 2019 abschließen.

Die Bewerbung erfolgt per Email auf die Adresse
next-generation@gesundheitswirtschaftskongress.de.

Für die Bewerbung sind folgende Unterlagen einzureichen:

  • Abstract (maximal 2500 Zeichen inklusive Titel, Name, Datum und Leerzeichen)
  • Kurzlebenslauf mit Angaben zu Studium und Abschlussarbeit (mit Titel und Note der Arbeit, insgesamt maximal eine Seite)
  • Beide Unterlagen zusammengefasst in einem pdf-Dokument
  • Betreffzeile der Email enthält: „Gesundheitswirtschaftskongress 2019 Next Generation“ sowie Vor- und Nachname der Bewerberin/des Bewerbers.

Die ausgewählten Vorträge werden im Rahmen der Session „Next Generation – ManagerInnen der Zukunft und ihre Ideen“ am 18.9.2019, 11:00 Uhr gehalten. Moderation und Ansprechpartner: Prof. Kai Wehkamp.

www.gesundheitswirtschaftskongress.de/nextgeneration

Die Auswahl der Vortragenden erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Vortragenden werden im Programm des Gesundheitswirtschaftskongresses als reguläre Referenten geführt. Fahrtkosten und eine Übernachtung im Kongresshotel werden entsprechend den Bedingungen des Gesundheitswirtschaftskongresses vom Veranstalter übernommen. Unter allen Einsendern werden zusätzlich fünf persönliche Freikarten unter Ausschluss des Rechtsweges verlost. Für die Vorträge ist ein Zeitrahmen von ca. 10 Minuten mit anschließender Diskussion vorgesehen, freie Präsentation (ggf. Flipchart). Der Veranstalter behält sich Änderungen des Konzeptes/Ablaufes vor.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zurzeit noch mit Frühbucherrabatt zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

„Pastor und Lobbyist“

Norbert Groß ist aktueller Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“
auf Hamburg1

Pastor i. R., was bedeutet das eigentlich für den aktuellen Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1? Norbert Groß schildert im Gespräch mit dem Moderator der Sendung, Professor Heinz Lohmann, was er heute macht. Insbesondere geht es aber um seine Berufsstationen als Pastor hier in Hamburg und als Lobbyist für die evangelischen Krankenhäuser in Berlin.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Monat für Monat seit weit mehr als 10 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Wie sind sie zu dem gekommen, was sie heute machen? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 02. Mai 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

„Patienten treiben den Wandel“

Professor Heinz Lohmann fordert unternehmerische Manager

Beim 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September in Hamburg stehen alle wichtigen aktuellen Themen der Branche auf der Agenda. Ganz wesentlich ist dabei die veränderte Rolle der Patienten.

Der Patient wird jetzt auch Konsument und damit Treiber auf dem Gesundheitsmarkt. Bisher galt „einweisen, zuweisen, überweisen“. Diese Begriffe sprechen eine verräterische Sprache. Da war keine aktive Rolle für den Patienten vorgesehen. Das wird sich in Zukunft ändern. Wie Patienten ihre Behandlung erleben, wird deshalb in Zukunft für die Bewertung der Leistung entscheidend sein. Bereits heute können Patienten leichter an Informationen gelangen. „Dr. Google“ und das Internet machen´s möglich. Vor wenigen Jahren war das noch völlig undenkbar. Zudem haben wir bisher in der überwiegenden Zahl, nämlich der 70jährigen und älteren, Kriegs- und unmittelbare Nachkriegsgeneration behandelt, die mit Entbehrungen und Mangel aufgewachsen ist. Ihre Erwartungshaltung ist maßgeblich durch diese Erfahrung geprägt. Die künftig mehrheitlich auf die Gesundheitsanbieter zukommenden Menschen sind in den Zeiten des Wirtschaftswunders sozialisiert und seit der Jugend an eine aktive Konsumentenrolle gewöhnt. Sie werden die Akteure in unserer Branche ganz anders herausfordern.

Krankenhäuser sind traditionell Expertenorganisationen. Grund dafür ist, dass der Gesundheitsmarkt bisher von der Anbieterseite dominiert wurde. Die Nachfrageseite hat praktisch keine Rolle gespielt. Solche Märkte sind Institutionen zentriert. Medizin ist bisher an den vorhandenen Ressourcen ausgerichtet. Was da ist, wird eingesetzt. Das gilt für die Mitarbeiter, ihr Wissen und ihre Erfahrung sowie für die vorhandene Technik und die vorgefundenen Medizingeräte und Laborleistungen, aber auch für die Organisation. Deswegen ist die Behandlung überall unterschiedlich und sogar am Samstag anders als am Montag oder Mittwoch. Das ist deshalb nicht länger akzeptabel, weil Patienten mehr und mehr ein stabiles Leistungsversprechen erwarten. Deshalb muss die Medizin jetzt „vom Kopf auf die Füße gestellt“ werden, um sie auf die Bedürfnisse der Patienten auszurichten.

Das Patientenerlebnis muss ab sofort mehr sein als eine unverbindliche Floskel. Alle Beteiligten – Ärzte und Krankenpflegekräfte, aber auch Manager und Techniker – sind zur Aktion aufgerufen. Es gilt, die Behandlungsprozesse im Detail zu strukturieren und damit einem digitalen Workflow zugänglich zu machen. Die Gesundheitswirtschaft ist bereits, wenn auch noch nicht von allen erkannt, in einem gewaltigen Transformationsprozess. Neue Player aus der digitalen Wirtschaft und damit aus ganz anderen Branchen sind auf dem Vormarsch. Sie kennen sich mit den Erwartungen von Konsumenten exzellent aus und sind in ihrem Denken den traditionellen Akteuren der Gesundheitswirtschaft weit überlegen. Die müssen sich jetzt sputen, sonst werden sie in den kommenden Jahren links und rechts überholt.

Mit digitalen Workflows können einerseits die rarer werdenden Expertinnen und Experten von Routinetätigkeiten aller Art entlastet und andererseits die Arbeitsabläufe stabilisiert werden. Darüber hinaus kann durch die Digitalisierung deutlich wissensbasierter gearbeitet werden. Für die Patienten bringt das erhebliche Vorteile. Strukturierte Prozesse, die die Qualität der Medizin und des Services erhöhen und damit das Patientenerlebnis verbessern, wirken sich auch positiv auf die Produktivität aus. Das bisherige „Improvisationstheater“ bei den Abläufen der Gesundheitsanbieter ist ineffizient. Gezielte Investitionen zur Optimierung des Patientenerlebnisses rechnen sich. Auf jeden Fall sind unternehmerische Manager gefordert, um die Krankenhäuser auf den Paradigmenwechsel vorzubereiten. Patientenorientierung ist künftig ein absolutes Muss. Zuwarten ist angesichts der Herausforderungen keine Option mehr.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zurzeit noch mit Frühbucherrabatt zum 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 17. und 18. September immer unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.