Kunst – ein Katalysator für Kommunikation

„Kunst – ein Katalysator für Kommunikation“
50 Jahre SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN und 25 Jahre Ausstellungsraum C15

„Ein Leben ohne Kunst ist möglich, aber sinnlos“. So jedenfalls behauptet es das Sammlerehepaar Ulla und Heinz Lohmann für sich. Anlass ist ein ungewöhnliches Doppeljubiläum. Alles begann, als die beiden sich 1969 am Beginn ihres Studiums in Hamburg kennenlernten. Jeder brachte ein Kunstwerk mit in die Beziehung. Heute umfasst die SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN rund 1.000 Arbeiten der experimentellen Gegenwartskunst. Die Sammler präzisieren ihre gemeinsame Leidenschaft so: „Eigentlich sammeln wir Künstlerinnen und Künstler. Inhaltlich geht es uns in den Diskussionen mit ihnen und in deren Werke um Veränderungsprozesse, also um das große Thema Wandel in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Gesellschaft, Kultur, Technologie und Wissenschaft sind ständigen Entwicklungen unterworfen, auf die sich die Kunst in besonderer Weise mit ihren spezifischen Strategien einlassen kann.“ Prinzipieller Aspekt des Sammlerkonzepts ist eine zukunftsorientierte, konstruktive künstlerische Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Phänomenen und die Erforschung ihrer Historie, Ursachen, Wirkungen oder auch ihrer potentiellen Entwicklungen. Vertreten ist ein breites Spektrum zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler mit aktuellen Positionen. Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografien, Video- und Computerkunst sind ebenso wie mail-art in der Sammlung präsent.
Wesentliches Ziel der Sammlung ist, die Künstlerinnen und Künstler über einen längeren Zeitraum zu begleiten und größere Werkgruppen zu vereinen. Auch deshalb ist der Kontakt zwischen ihnen und den Sammlern konstitutives Element des Konzepts. Einzelne Künstler sind vor dem Hintergrund des langjährigen Dialoges mit Arbeiten aus vielen Schaffensperioden vertreten. 1994 wurde der nicht kommerzielle Ausstellungsraum C15 als Kommunikations- und Präsentationsort der SAMMLUNG ULLA UND HEINZ LOHMANN eröffnet. Seitdem wurden dort die Künstlerinnen und Künstler der Sammlung in jeweiligen Einzelausstellungen einem breiteren Publikum vorgestellt. Das Programm beinhaltet jetzt darüber hinaus Autorenlesungen und Diskussionsforen zu kulturellen Themen der Zeit. „Wir möchten Menschen im Dialog zusammenbringen, die sonst nicht miteinander ins Gespräch kommen“, erläutern Ulla und Heinz Lohmann ihre Idee, aktuelle Kunst als Katalysator für Kommunikation – in einer von außerordentlicher Dynamik geprägten Zeit – zu begreifen.

Sammlerehepaar Ulla und Heinz Lohmann
Foto: Falk von Traubenberg

Diesem Ziel dienen auch die vielfältigen medialen Aktivitäten der Sammler und Mäzene, etwa die Förderung von Ausstellungskatalogen, das Betreiben von Kunstplattformen oder die Herausgabe der Buchreihe dialogKULTUR.


Nähere Informationen unter:
www.lohmanndialog-hamburg.de
www.c15-hamburg.de
www.heinzlohmann.de

„Service für die Gesundheit“

„Service für Gesundheit“

Chef der Prospitalia Gruppe zu Gast bei Mensch Wirtschaft!

Der Chef der Prospitalia Gruppe ist der aktuelle Gast des TV-Talks Mensch Wirtschaft! auf Hamburg1. Markus Wild spricht mit dem Moderator der Sendung, Professor Heinz Lohmann, über die dynamische Entwicklung des von ihm geführten Unternehmens vom Einkäufer zum umfassenden Begleiter der Krankenhäuser. Es geht insbesondere auch darum, welche Rolle dabei die Digitalisierung der Prozesse spielt.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Monat für Monat seit nun schon fast 15 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Ist es wirklich nur das Geld? Wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 14. November 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

add art bei LOHMANN konzept

Sehr geehrte Geschäftspartner, liebe Freunde,

auch in diesem Jahr nimmt LOHMANN konzept wieder an der add art in Hamburg teil. Die beteiligten Unternehmen öffnen ihre Betriebe für Kunstinteressierte. Wir präsentieren dieses Jahr insbesondere mit „Inszenierungen des Augenblicks“ die Performance-Künstlerin Carmen Oberst. Besuchen Sie die add art bei LOHMANN konzept und holen Sie sich das speziell für diesen Anlass von Carmen Oberst gestaltete kleine Kunstwerk „Gedächtnis-Box“ als Geschenk ab.

Kunst ist in den Geschäftsräumen von LOHMANN konzept allgegenwärtig. Vertreten ist ein Spektrum zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler mit aktuellen Positionen. Kunst auf Papier, Malerei, Skulpturen, Objekte, Fotografie sind ebenso wie Video- und Computerkunst präsent. Verbindender Aspekt der ausgestellten Arbeiten ist eine zukunftsgewandte Auseinandersetzung mit gegenwärtigen gesellschaftlichen Phänomenen, deren Historie, Ursachen, Wirkungen oder auch potenziellen Entwicklungen mit einem deutlichen Akzent auf experimentell arbeitenden Künstlerinnen und Künstlern.

Hier unser kleines Willkommens-Video: https://www.youtube.com/watch?v=9SLa-9Rah-E

Die Öffnungszeiten bei uns sind am Freitag, 22.11. von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr und am Samstag, 23.11., von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Wer an einer Führung teilnehmen möchte kann sich hier direkt anmelden: https://www.addart.de/hamburg/unternehmen/lohmann-konzept/

Wir würden uns sehr freuen, Sie an einem der Termine in unseren Geschäftsräumen im Stormsweg 3 in Hamburg-Uhlenhorst begrüßen zu können. 

Beste Grüße

Heinz Lohmann                               Ines Kehrein                     Konrad Rippmann

„Sich sputen ist das Gebot der Stunde“

Der 12. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS diskutiert brennende Zukunftsthemen

„Patienten werden auch Konsumenten“, heißt es seit etlichen Jahren immer wieder auf dem ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS. Bei vielen Akteuren in der Gesundheitswirtschaft löst diese Aussage nach wie vor Widerspruch aus. „Für sie kann nicht sein, was nicht sein darf“, stellt der Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann fest. Dabei seien die Zeichen doch eindeutig. So rüsteten die großen Internetunternehmen in Sachen Gesundheit immer entschlossener auf. Prof. Lohmann wörtlich: „Die wollen ihr immenses Wissen und ihre langjährigen Erfahrungen im Umgang mit Kunden auch in der Gesundheitswirtschaft gewinnbringend einsetzen.“ Das werde ihnen auch gelingen, wenn die tradierten Gesundheitsanbieter, wie etwa die Spitäler, nicht in allernächster Zeit den Patienten selber eigene digitale Angebote machen würden. Das gelte insbesondere für Unterstützung bei der Diagnose und der Suche nach bestmöglichen Therapien. Prof. Lohmann nachdrücklich: „Wer als Medizinanbieter nicht in Zukunft zum reinen Zulieferer der großen Internetanbieter werden möchte, muss sich jetzt sputen.“

Der 12. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 11. März kommenden Jahres in Wien thematisiert alle aktuellen und künftigen Themen der Branche. Hier geht es um die Zukunft der Medizin. Welche Rolle kann dabei die Pflege spielen? Ist die Digitalisierung wirklich der erwartete Orkan oder nur ein laues Lüftchen? Was verändert der Personalmangel? Kann die Industrie helfen? Welche Rolle übernimmt die Politik? Diese und viele Fragen mehr werden von über 500 Teilnehmern beim 12. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFSKONGRESS diskutiert. Seien sie dabei.

Aktuelle Informationen zum Kongress und direkte Anmeldung ständig unter:

www.oegwk.at

Rückfragen richten Sie bitte an:

agentur gesundheitswirtschaft gmbh

Ines Kehrein (V.i.S.d.P.)

Tel. mobil: +43 (0)676 / 712 36 30 (nur für Anrufer aus Österreich)

Tel. Festnetz: +49 (0)40 28 80 72 190

info@oegwk.at

KLINIKAWARD 2019: ACQUA KLINIK ERHÄLT „OSCAR DER KLINIKBRANCHE“

Die ACQUA Klinik ist mit dem KlinikAward 2019 für die Kategorie „Bestes Klinikmarketing“ ausgezeichnet worden.

Der renommierte Preis zeichnet seit 2006 Transparenz und Wettbewerb im Klinikmarkt aus und wird alle zwei Jahre an Kliniken verliehen, die im Bereich Marketing und PR eine mittel- und langfristige Strategie anwenden, die konsequent am Nutzen der Zielgruppen ausgerichtet ist. Er gilt auch als „Oscar der Klinikbranche“.

Prof. Gero Strauss nahm die Auszeichnung von Laudator Prof. Heinz Lohmann im eindrucksvollen Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt entgegen.

KlinikAward 2019 „Bestes Klinikmarketing“
Laudatio von Professor Heinz Lohmann

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

als ich einen Geschäftspartner um viertel vor sechs morgens auf dem Bahnhof Hamburg-Dammtor traf, um ihm auf meine Einladung hin die Acqua Klinik in Leipzig zu zeigen, hat er mir als erstes berichtet, dass seine Frau ihm zwei Stunden vorher bei seiner Abfahrt von zu Hause, ganz im Norden von Schleswig-Holstein, zugerufen hatte: „Ihr seid verrückt!“ Waren wir aber nicht. Wir wollten uns schließlich die Zukunft der Medizin anschauen. Im Zug haben wir uns über Krankenhäuser ausgetauscht. So berichtete ich ihm von einer Besichtigung eines nagelneuen OP-Zentrums mit 20 Tischen in einer großen Klinik in Norddeutschland. Aus den OP-Zahlen, Art und Anzahl der OPs, hatte ich geschlossen, dass 12 Tische dicke ausreichen müssten. Allerdings konnte ich mich überzeugen, dass sie die 20 OP-Tische tatsächlich brauchten und immer noch knapp dran waren. Weshalb sich zwei eifrige OP-Manager, jeder mit mehreren Mobiltelefonen ausgestattet, bemühten, den OP-Betrieb so einigermaßen am Laufen zu halten. Das Improvisationstheater war gigantisch!

Stunden später in den OPs der Acqua Klinik erlebten wir dann ein kleines Wunder. Die Operation fing pünktlich an und war vollständig durchstrukturiert. Alle Beteiligten arbeiteten auf einem digitalen Workflow. Eine Stimme aus dem Off sagte den jeweils Agierenden, also zunächst der Pflegekraft, dann dem Anästhesisten und dann dem Operateur an, was für die gerade stattfindende Nasennebenhöhlen-OP in 64 vorher genau festgelegten Einzelschritten zu tun ist. Alle quittierten den Abschluss der von ihnen zu erledigenden Aufgaben im System. Der Operateur zum Beispiel durch Betätigen eines Fußschalters. Weiter ging es mit dem nächsten und dann dem übernächsten Schritt. Ständig wurde die geplante OP-Endzeit an den realen Verlauf angepasst, am Ende der Operation war der Bericht automatisch erstellt, einschließlich der Fotos und Videos.

Folge der Nutzung des Systems ist, dass sich die Zeiten der verschiedenen Operateure in wenigen Wochen angleichen und alle nach denselben Regeln arbeiten. Die Qualität und die Ökonomie verbessern sich eindeutig und nachhaltig. Auch außerhalb der OPs arbeiten alle Beschäftigten, vom Empfang bis zur Entlassung des Patienten an der Rezeption auf digitalen Workflows. Jetzt wird diese Arbeitsweise gerade auf die mit dem Zentrum zusammenarbeitenden Praxen ausgeweitet, wobei auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommt. Damit kann den Ärzten wissensbasierte Diagnostiksoftware zur Verfügung gestellt werden.

Die Vorteile des gesamten Systems liegen bei den diagnostisch und therapeutisch Tätigen und allen weiteren Beschäftigten – sie werden von Dokumentations- und Logistikaufgaben weitgehend befreit und können sich ausschließlich den Patienten widmen. Natürlich profitiert die Acqua Klinik, weil sie jeden einzelnen Fall wirtschaftlicher gestalten kann und zudem immer mehr Patienten anzieht. Letzteres, weil die Acqua Klinik den Patienten ein exaktes Leistungsversprechen geben und halten kann. Die Behandlung ist nicht mehr davon abhängig, ob Dr. Franz oder Dr. Otto, Schwester Susi oder Schwester Bertha agieren, oder ob sie am Montag oder Donnerstag stattfindet. Sie hat einen immer gleich strukturierten Ablauf, der natürlich, wenn es erforderlich sein sollte, den individuellen Erfordernissen des Patienten angepasst werden kann.
Was die Acqua Klinik anbietet, ist, auf den Punkt gebracht, Markenmedizin. Was die Patienten nämlich wirklich interessiert, ist die Art und Weise wie ihre Behandlung konkret aussieht. Wann passiert was, wie passiert es und wann kann ich wieder nach Hause? Wie viele Abteilungen und Beschäftigte ein Krankenhaus hat und was die ansonsten so alles machen, welche Großgeräte und wie viele Operationssäle vorhanden sind, ob ein Neubau geplant oder das Haus unter Denkmalschutz steht, ist dem Patienten nicht wichtig. Ich habe z.B. auch noch nie ein Auto gekauft, mit dem Argument die Werkhalle sei prima geputzt, sondern immer nur wegen des Autos. In Leipzig wurde der zu diesem Paradigmenwechsel zwingend erforderliche Umbau von der institutionenbezogenen zur prozessorientierten Behandlung konsequent vollzogen.

Das Motto der Stunde darf deshalb in der öffentlichen Debatte nicht lauten „Rettet die Medizin“, die die Ärzte von früher kennen, sondern schafft die Medizin, die sich die Patienten wünschen.

Die Acqua Klinik in Leipzig macht das vor. Auch im Interesse der Mitarbeiter. Sie hängen nicht am Telefon, faxen nicht und rennen nicht kopflos im Haus umher, sondern sind bei den Patienten, wo sie hingehören und auch sein wollen. Deswegen arbeitet die Acqua Klinik vorbildlich und erhält zu Recht den Award „Bestes Klinikmarketing“.
Herzlichen Glückwunsch Professor Strauß und seinem ganzen Team!

Berlin, 16. Oktober 2019

Christoph Lohfert lobt den Lohfert-Preis 2019 aus

Messbare Innovationen zur Verbesserung der Patientensicherheit – so lautet das Ausschreibungsthema für den Lohfert-Preis 2020, der erstmals unter der Schirmherrschaft von Dr. Regina Klakow-Franck, Fachärztin für Gynäkologie und stellvertretende Institutsleiterin des IQTIG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen) steht. Der Lohfert-Preis ist mit 20.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 29. Februar 2020.

© Christoph Lohfert Stiftung/ Bertram Solcher

Der Lohfert-Preis prämiert im Jahr 2020 erneut praxiserprobte und nachhaltige Konzepte, die den stationären Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken. Gesucht werden Konzepte und Projekte, die bereits in der Medizin implementiert sind. Das Konzept soll grundlegend neue Ansätze und patientenorientierte, qualitätsverbessernde Impulse beinhalten.

Copyright
Links: Dr. Regina Klakow-Franck © Georg J. Lopata
Rechts: Prof. Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg © Universitätsmedizin Rostock

Vermeidbare Fehler reduzieren, Sicherheit der Patienten erhöhen
Aufgrund der hohen gesellschafts- und versorgungspolitischen Bedeutung gilt die „Patientensicherheit“ seit dem Jahr 2013 als nationales Gesundheitsziel. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den 17. September zum alljährlichen Welttag der Patientensicherheit ausgerufen. Trotz der vielfältigen Fortschritte und Errungenschaften gibt es hier weiterhin erheblichen Verbesserungsbedarf.

„Der Patient muss wieder in den Mittelpunkt medizinischen Handelns gestellt werden und vermeidbare Fehler durch innovative Konzepte reduziert und damit die Patientensicherheit gestärkt werden. Ich freue mich als Schirmherrin des Lohfert-Preises 2020 auf Projekte, die messbar die Patientensicherheit verbessern“, so Dr. Regina Klakow-Franck über das Thema der Ausschreibung für 2020.

Neu in der unabhängigen Jury ist Prof. Dr. med. Gabriele Nöldge-Schomburg, komm. Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Rostock. Die Fachärztin für Anästhesiologie komplettiert die hochrangig besetzte Jury, die über die Vergabe des Preises 2020 entscheiden wird.

Bewerbungskriterien
Bewerben können sich alle Teilnehmer der stationären Krankenversorgung im deutschsprachigen Raum sowie Management- und Beratungsgesellschaften, Krankenkassen oder sonstige Experten. Die Bewerbung muss in deutscher Sprache verfasst und online eingereicht werden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 29. Februar 2020. Bewerbungen werden ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular unter www.christophlohfert-stiftung.de angenommen. Informationen und Bewerbungsunterlagen finden sich ebenfalls dort. Die Christoph Lohfert Stiftung verleiht den Lohfert-Preis 2020 am 22. September 2020 im Rahmen des 16. Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg.

Kontakt
Tanja Brunner, Pressereferentin, tb@christophlohfert-stiftung.de, T +49.40.55 77 54 00

Julia Hauck, Pressereferentin, jh@christophlohfert-stiftung.de, T +49.40.55 77 54 00

Zwischen Medizin und Ökonomie

„Zwischen Medizin und Ökonomie“

Dr. Matthias Bracht ist aktueller Gast beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1

Der Arzt und Krankenhausgeschäftsführer Dr. Matthias Bracht ist aktueller Gast beim TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. In Hamburg leben und in Hannover arbeiten, geht das überhaupt? Um diese Frage und darum, wie aus dem Arzt ein Krankenhausgeschäftsführer geworden ist, dreht sich das Gespräch mit dem Moderator Professor Heinz Lohmann.

Menschen stehen im Mittelpunkt des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Monat für Monat seit nun schon fast 15 Jahren widmet sich der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann als Gastgeber der Sendung Unternehmern, Managern und Eigentümern großer und kleiner Betriebe, die für unsere Wirtschaft Bedeutung haben. Es geht in den Gesprächen darum, was diese Menschen beruflich antreibt. Ist es wirklich nur das Geld? Wie sind sie zu dem geworden, was sie heute sind? Was sind ihre wichtigsten Ideen und Projekte? Und welche persönlichen Ziele haben sie sich für die Zukunft vorgenommen?

„Mensch Wirtschaft!“ wird auf Hamburg 1 am Donnerstag, 03. Oktober 2019, um 21:15 Uhr ausgestrahlt und um 23.15 Uhr wiederholt. Der Talk kann auch zu den Sendezeiten per Livestream überall im Internet unter www.hamburg1.de empfangen und zu einem späteren Zeitpunkt in der Mediathek jederzeit aufgerufen werden.

Integration der Pflegefinanzierung in das Fallpauschalensystem

15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS fordert Integration der Pflegefinanzierung in das Fallpauschalensystem

„Das Patientenwohl, die Pflege- und Servicequalität und das Innovationsvermögen, auch gerade für Investitionen, müssen künftig im DRG-System berücksichtigt werden.“ Mit dieser zentralen Forderung ist heute (18.09.) der 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in Hamburg zu Ende gegangen. Das zentrale Branchentreffen verzeichnete mit über 850 Teilnehmern aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland erneut eine Rekordbeteiligung. In über 40 Einzelveranstaltungen mit mehr als 220 Referenten und Moderatoren standen alle aktuellen und künftigen Themen auf der Agenda.

Heiß diskutiert wurde angesichts der aktuellen gesundheitspolitischen Debatte in diesem Jahr die Zukunft der Finanzierung vor dem Hintergrund der Umbrüche in den Gesundheitsunternehmen. Der Kongresspräsident Professor Heinz Lohmann dazu wörtlich: „Vieles von dem, was heute möglich ist, haben wir vor einigen Jahren, einiges sogar erst vor wenigen Monaten, noch für völlig ausgeschlossen oder doch wenigstens für äußerst unwahrscheinlich gehalten.“ Die Dynamik der Veränderungen verunsichere nicht wenige Menschen, ja, sie mache vielen sogar Angst. Die Politik, aber ebenso Vertreter der Berufsgruppen zeigten sich beunruhigt. Insbesondere die Probleme der Pflege seien inzwischen in aller Munde. Allerdings sei die aktuelle Sofortmaßnahme, die Pflege aus der geltenden Leistungsorientierung der Krankenhausfinanzierung herauszulösen und für sie die Selbstkostendeckung wieder anzuwenden, nicht sachgerecht.

„Ich bin alt genug, um aus persönlichem Erleben zu wissen, dass sich das heute so hoch gelobte Selbstkostendeckungsprinzip schon wenige Jahre nach der Einführung 1972 als fehlsteuernd erwiesen hat“, so Lohmann wörtlich. Deshalb hätte die Politik damals mit einer nicht abreißen wollenden Folge von Spargesetzen versucht, den Fehlanreizen entgegenzusteuern. Daher gehe auch der von einigen Ärzten und ihren Verbänden jüngst in der Illustrierten „Stern“ so effektvoll vorgetragene Vorwurf, das leistungsbezogene Entgeltsystem sei für die ihrer Meinung nach fortschreitende Ökonomisierung verantwortlich, vollständig an der Realität vorbei. In den 1980er und 90er Jahren, weit vor Einführung des DRG-Systems, wären die ökonomischen Eingriffe viel ausgeprägter gewesen. Prof. Lohmann abschließend: „Das Fallpauschalensystem muss als patientenzentrierte Krankenhausfinanzierung mit klarem Qualitätsbezug unter Integration der Pflegeleistungen gestaltet und auf die ambulante Patientenbehandlung ausgeweitet werden.“

Die beiden Kongresspräsidenten, Prof. Heinz Lohmann und Senator a. D. Ulf Fink, kündigten den 16. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS wiederum in Hamburg für den 22. und 23. September 2020 an. ­
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Aktuelle Informationen zum Kongress unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.

Eröffnung des 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES

„Geben wir den Menschen die Chance, zu den Gewinnern des Wandels zu gehören!

15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in Hamburg eröffnet

Der Avatar Dx2 hat heute (17.09.) gemeinsam mit den Kongresspräsidenten Professor Heinz Lohmann und Senator a. D. Ulf Fink den 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS in Hamburg eröffnet. Die Grüße des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg überbrachte Gesundheits­senatorin Cornelia Prüfer-Storcks.

„Ganz zentral ist in Zeiten des Wandels die Angst der Menschen vor Statusverlust“, so Prof. Lohmann anlässlich der Kongresseröffnung vor mehr als 800 Teilnehmern aus ganz Deutschland. Die verantwortlichen Managerinnen und Manager seien gut beraten, wenn sie dem Einzelnen im großen Umbruch unserer Zeit eine persönliche Perspektive eröffneten. Das Gefühl, einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Ganzen zu leisten, dürfe niemandem abhandenkommen. Lohmann eindringlich: „Geben wir den Menschen die Chance, zu den Gewinnern des Wandels zu gehören.“Beim 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS werden noch bis Mittwoch mehr als 220 Referenten in über 40 Sessions alle relevanten Themen der Branche beraten. ­
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Hier der volle Wortlaut der Rede des Kongresspräsidenten Prof. Heinz Lohmann aus Anlass der Eröffnung des 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES in Hamburg am 17. September 2019: ­
Rede des Kongresspräsidenten
Professor Heinz Lohmann aus Anlass der Eröffnung des 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES in Hamburg am 17. September 2019

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Meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir leben in außerordentlich bewegten Zeiten. Vieles von dem, was heute möglich ist, haben wir vor einigen Jahren, einiges sogar vor einigen Monaten, noch für völlig ausgeschlossen oder doch wenigstens für äußerst unwahrscheinlich gehalten. Die Dynamik der Veränderungen verunsichert nicht wenige Menschen, ja, sie macht vielen sogar Angst. Das gilt für die Umbrüche in unserer Gesellschaft insgesamt, aber auch innerhalb der Unternehmen.Jetzt wird die Gesundheitswirtschaft mehr und mehr in diesen tiefgreifenden Wandel einbezogen. Die Politik, aber ebenso Vertreter von Berufsgruppen zeigen sich beunruhigt. Insbesondere die Probleme der Pflege sind inzwischen in aller Munde. Ich finde das auch gut so. Allerdings bereiten mir bestimmte stereotype Reaktionen auch Sorgen. Noch nie hat nämlich das Motto „viel hilft viel“ nachhaltige Lösungen bewirkt. So ist auch die aktuelle Sofortmaßnahme, die Pflege aus der geltenden Leistungsorientierung der Krankenhausfinanzierung herauszulösen und für sie die Selbstkostendeckung wieder anzuwenden, nicht sachgerecht. Ich bin alt genug, um aus persönlichem Erleben zu wissen, dass sich das heute so hoch gelobte Selbstkostendeckungsprinzip schon wenige Jahre nach der Einführung 1972 als fehlsteuernd erwiesen hat. Deshalb musste die Politik damals mit einer nicht abreißen wollenden Folge von Spargesetzen versuchen, den Fehlanreizen entgegenzusteuern. Daher geht auch der von einigen Ärzten und ihren Verbänden jüngst in einer Illustrierten so effektvoll vorgetragene Vorwurf, das leistungsbezogene Entgeltsystem sei nach ihrer Meinung für die fortschreitende Ökonomisierung verantwortlich, vollständig an der Realität vorbei. In den 1980er und 90er Jahren, weit vor Einführung des DRG-Systems, waren die ökonomischen Eingriffe nämlich viel ausgeprägter. Hier in Hamburg beispielsweise musste das Krankenhaus­unternehmen, für das ich damals verantwortlich war, in einem einzigen Jahr eine Budgetabsenkung von 8 Prozent verkraften. So etwas gibt es heute nicht mehr.

Ich plädiere dafür, das seit 2003 geltende DRG-System mit Hochdruck um weitere Bewertungselemente zu ergänzen. Insbesondere müssen künftig das Patientenwohl, die Pflege- und Servicequalität und das Innovationsvermögen, auch gerade für Investitionen, berücksichtigt werden. Das Fallpauschalensystem muss als patientenzentrierte Krankenhausfinanzierung mit klarem Qualitätsbezug unter Integration der Pflegeleistungen gestaltet und auf die ambulante Patienten­behandlung ausgeweitet werden. Damit sollen Fehlanreize aus den bisher getrennten Finanzierungssystemen für stationäre und ambulante Medizin überwunden werden.

Dieser Kongress ist seit vielen Jahren der Ort, an dem die verantwortlichen Akteure der Branche die künftigen Herausforderungen diskutieren und im Austausch der Argumente ihre gemeinsamen Positionen formulieren. Herr Senator a. D. Ulf Fink und ich sind deshalb auch in diesem Jahr hoch erfreut, dass Sie alle unserer Einladung gefolgt sind. Seien Sie in Hamburg beim 15. GESUNDHEITSWIRT­SCHAFTSKONGRESS herzlich willkommen!

Besonders begrüßen möchte ich Frau Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Präses der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz, die in diesem Jahr die Grüße des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg überbringen wird. Wir freuen uns sehr, dass Sie, Frau Senatorin, hier gleich zu den Teilnehmern des Kongresses sprechen werden.

Meine Damen und Herren, heute ist der erste Welttag der Patientensicherheit. Bei unserem Kongress steht eine starke Position der Patienten seit der ersten Veranstaltung vor 15 Jahren ganz oben auf der Agenda, so auch in diesem Jahr. Patienten werden souveräner, ja, sie werden auch zu Konsumenten. Das verändert unsere Branche erheblich. Aber auch die Mitarbeiter werden immer mehr zum zentralen Thema in den Gesundheitsunternehmen. Sie haben andere Erwartungen an ihren Arbeitsplatz als noch vor wenigen Jahren. Deshalb wird ihnen heute, zu Recht, wie ich finde, eine deutlich höhere Aufmerksamkeit zuteil. Gleichwohl fühlen sich viele Beschäftigte gerade in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft nicht ausreichend wertgeschätzt. Ihnen fehlt ganz offenkundig die zum erfüllten Leben notwendige Anerkennung. Nun wird immer wieder versucht, fehlende Anerkennung durch Geld zu kompensieren. Massiv erleben wir das derzeit auch in der Pflegediskussion. Wenn Mitarbeiter über mangelnde Wertschätzung klagen, genügt es nicht, ihnen einfach mehr Geld zu überweisen. Klar ist zu wenig auch falsch, aber Schmerzensgeld verliert schnell an Wirkung.

Ganz zentral ist in Zeiten des Wandels die Angst der Menschen vor Statusverlust. Wie stehe ich künftig da, vor meinen Nachbarn, vor meinen Kollegen? Sind meine Kenntnisse, meine Fähigkeiten, meine Erfahrungen morgen noch gefragt? Oder werde ich nach unten durchgereicht? All‘ diese Fragen sind berechtigt. Die verantwortlichen Managerinnen und Manager sind gut beraten, wenn sie dem Einzelnen im großen Umbruch unserer Zeit eine persönliche Perspektive eröffnen. Auch in Zukunft dazuzugehören, ist den Menschen wichtig. Das Gefühl, einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Ganzen zu leisten, darf niemandem abhandenkommen. Im Gegenteil, jeder muss am Veränderungsprozess aktiv mitwirken können und seinen wertgeschätzten Platz in Gesellschaft und Betrieb finden. Auch die in den letzten Jahrzehnten so kritisch diskutierten Statussymbole spielen dabei eine gewichtige Rolle. Beschäftigte dürfen nicht mitten im Kulturumbruch, etwa durch die alles erfassende Digitalisierung, massive Statusverluste befürchten oder sogar erleiden müssen. Weil diese Ansätze bisher zu wenig Beachtung gefunden haben, sprechen wir sie hier auf dem 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS ganz zentral an. Geben wir den Menschen die Chance, zu den Gewinnern des Wandels zu gehören!

Stiftungen haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Deshalb freue ich mich sehr, die Damp Stiftung bereits zum zweiten Mal begrüßen zu können. Eine Reihe weiterer Stiftungen werden mit ihren Ideen und Beiträgen die Debatten über die Zukunft unserer Branche bereichern. Viele Jahre ist die Christoph Lohfert Stiftung nun schon auf dem Kongress vertreten. Auch heute wird sie wieder den renommierten Lohfert-Preis überreichen. Der Deutsche CHANGE Award wird morgen vom BQS Institut für Qualität & Patientensicherheit an den diesjährigen Preisträger übergeben.

Ganz besonders freue ich mich persönlich auf eine Kunstaktion beim Kongressempfang für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Von Anbeginn an haben wir unseren Referentinnen und Referenten als Dank für ihr Engagement jedes Jahr eine nummerierte und signierte Ausgabe der Kongressedition überreicht. So ist eine kleine Sammlung mit 15 Werken von innovativen Künstlerinnen und Künstlern entstanden. Diese werden wir drei zufällig ausgewählten Kongressbesuchern heute Abend überreichen.

Zwei Tage mit einem hoch interessanten Programm liegen vor uns. Das verdanken wir nicht zuletzt dem Engagement unserer Sponsoren und Partner. Ihnen möchte ich dafür ausdrücklich danken. Sie, meine Damen und Herren, werden die Chance zur Diskussion mit den Expertinnen und Experten und Ihren Kolleginnen und Kollegen nutzen. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Danach empfehle ich Ihnen unser schönes Hamburg.

Der 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS ist eröffnet.

Die Branche trifft sich in Hamburg

Avatar Dx2 eröffnet 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS

Der 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS ist das zentrale Treffen für die Manager und Unternehmer der Branche in Deutschland. Mehr als 800 Teilnehmer aus ganz Deutschland treffen ab Dienstag (17.9.) in der Hansestadt mit Vertretern aus Politik und Verbänden zusammen. In über 40 Einzel­veranstaltungen wirken mehr als 220 Referenten und Moderatoren mit. Das wichtige Event wird mit einem Gespräch zwischen dem Kongresspräsidenten Professor Heinz Lohmann und dem Avatar Dx2 zur Disruption in der Gesundheitswirtschaft eröffnet. Analog überbringt Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks die Grüße des Senates der Freien und Hansestadt Hamburg.

Der Kongress startet mit einer prominent besetzten Podiumsdiskussion zum Thema „Herausforderung Digitalisierung: Chance für mutige Manager“. Experten sind Andrea Schmidt-Rumposch, Pflegevorstand der Universitätsmedizin Essen, Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter für Digitalisierung und Innovation im Bundesgesundheitsministerium, Frank Gotthardt, Vorstandsvorsitzender der CompuGroup Medical, Peter Vullinghs, CEO von Philips Market DACH, Tanja Heiß, Stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Hashtag-Gesundheit, sowie Sandro von Korff, Leiter Gesundheitswirtschaft der Hamburg Commercial Bank, und Dr. Jens Peukert, Vorstandsvorsitzender von Lohfert & Lohfert.

Der Moderator, Prof. Lohmann, freut sich auf eine lebhafte Debatte: „Endlich ermöglicht der Entwicklungsstand der Digitalisierung auch immer mehr hilfreiche Nutzungsmöglichkeiten in komplexen Branchen, wie es unsere Gesundheits­wirtschaft eine ist. Jetzt gilt es, innere Widerstände zügig zu überwinden, um die Chancen digitaler Lösungen zur Bewältigung der enormen Herausforderungen voll erschließen zu können.“ Der zwingend notwendige Wandel erfordere auch in der Gesundheitswirtschaft einen gestalteten Veränderungsprozess. Dazu gehörten allgemeine Strategieprogramme genauso wie konkrete Umsetzungsprojekte. Wichtig sei aber auch, die Menschen zu erreichen und ihre Bereitschaft, aktiv mitzuwirken, deutlich zu steigern. Deshalb spiele das Thema Change Management auf dem Kongress auch in weiteren Veranstaltungen eine wichtige Rolle. Dazu Dr. Jens Peukert eindeutig: „Da Krankenhäuser den Bedürfnissen ihrer Patienten gerecht werden müssen, stehen auch in Zukunft die Medizin und ihre Entwicklung im Mittelpunkt des Wandels der Branche. An ihren Erfordernissen müssen sich deshalb die Optimierungsideen messen lassen.“

Auf dem 15. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS werden zwei heraus­ragende Preise verliehen: der Lohfert-Preis und der Deutsche CHANGE Award. Zudem kommt es in diesem Jahr zu einem Gipfeltreffen von bedeutenden Stiftungen, die mit unterschiedlichen Ansätzen für eine Verbesserung der Gesundheit arbeiten: die Damp Stiftung aus Kiel, die Stiftung der Universitätsmedizin Essen, die Robert Bosch Stiftung aus Stuttgart, die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung aus München, die Förderstiftung des UKSH aus Kiel/Lübeck sowie die Christoph Lohfert Stiftung aus Hamburg. Auch werden brandaktuelle Studien der Öffentlichkeit präsentiert: zum digitalen Krankenhaus die Ergebnisse der BDO/DKI Studie 2019 sowie von der Hamburg Commercial Bank die Auswertung einer Umfrage zum Thema „Patient krank und dennoch autonom?“.

„Geld regiert die Welt: Gewinnmaximierung ist unethisch – oder?“ ist der Titel eines Streitgesprächs zwischen dem Gesundheitsethiker Prof. Dr. Dr. Karl-Heinz Weh­kamp, Erstunterzeichner des vor 10 Tagen im „Stern“ gestarteten Appells „Rettet die Medizin“, und dem Gesundheitsmanager Ulf Ludwig, moderiert vom Chefredakteur der Fachzeitschrift „f & w“, Florian Albert.

Aktuelle Informationen und direkte Anmeldung zum Kongress unter: www.gesundheitswirtschaftskongress.de.