Strukturierte patientenzentrierte Medizin durch Produktorientierung 

Strukturierte Medizin mit Leistungsversprechen als Lösung für den Patienten
Der Patient kommt meist mit einem aus seiner Sicht subjektiven Problem zum Arzt. Im ersten Schritt besteht die Kunst des Arztes darin, die subjektiv geschilderten Probleme als sogenannter „Medizinischer Dolmetscher“ in die Sprache und Systematik der Mediziner zu übersetzen. Aus den Problemen des Patienten werden dabei für den Arzt ein oder mehr Symptome. Als innovativer Gesundheitsdienstleister muss überlegt werden, welches Produkt zur Problemlösung der jeweils speziellen Patienten angeboten werden kann. Hauptbestandteile des Produktes sind; Information und deren Übermittlung, Diagnostik, Diagnosestellung, Therapieentscheidung, Therapie, Nachsorge, Information/Ausblick, Qualitätssicherung. Dieses Gesamtprodukt mit den verschiedenen einzelnen Teilprodukten gilt es im Vorfeld genau zu definieren und danach auch wirtschaftlich zu kalkulieren. Wenn dies geschehen ist, kann ein sogenanntes Leistungsversprechen entweder gegenüber den Patienten oder auch den Kostenträgern bezüglich der Kosten, der Termine und der Qualitäten abgegeben werden. Aus diesem Dreiklang (Problem, Produkt und Leistungsversprechen) resultiert bei den Patienten und den Kostenträgern eine Vertrauensbeziehung zum Gesundheitsdienstleister. Durch dieses entstandene Vertrauen resultiert im besten Fall daraus auch eine zukünftige weitere Empfehlung.
Dr. Andreas Goepfert, Strukturierte patientenzentrierte Medizin durch Produktorientierung, aus: Markenmedizin für informierte Patienten: Strukturierte Behandlungsabläufe auf digitalem Workflow, 24,99 EUR, Lohmann, Heinz (Hrsg.); Kehrein, Ines (Hrsg.); Rippmann, Konrad (Hrsg.), medhochzwei Verlag      

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