Gute Kunst kann heilen helfen

„Gute Kunst kann heilen helfen“ – Neuinstallation des Gemäldes „Strandgut“ des Künstlers Peter Nagel Strandgut AsklepiosMit der Neuinstallation des Gemäldes „Strandgut“ in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg können sich Patienten, Besucher und Mitarbeiter wieder auf einen „Strandspaziergang“ mit den Augen begeben. Das 12 Meter lange Bild wurde ehemals als Deckengemälde für liegende Patienten konzipiert und hing in dieser Funktion bis 2002 im Wartebereich der Radiologie. Beim Umbau des Hauses C wurde das Bild abmontiert und jetzt als Wandfries im Treppenaufgang des Hauses J neu installiert. „Wir freuen uns sehr, dieses Gemälde in einer neuen Form präsentieren zu können“, sagt Dr. Klaus Schmolling, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik St. Georg. In einer Feierstunde am 19.7.2016 begrüßte er Kunstinteressierte und Mitarbeiter der Klinik. Der Gesundheitsunternehmer und Kunstsammler Prof. Heinz Lohmann und der Künstler Prof. Peter Nagel beleuchteten die Entstehung und Geschichte des Bildes sowie das Thema Kunst im Krankenhaus. Die Besucher ließen das große Gemälde auf sich wirken und entdeckten immer weitere Details auf dem imposanten Kunstwerk. Von links: Prof. Peter Nagel, Prof. Heinz Lohmann, Dr. Klaus Schmolling / Foto: Asklepios „Gute Kunst kann heilen helfen, das habe ich persönlich anlässlich eines Krankenhausaufenthaltes hier in der Asklepios Klinik St. Georg erfahren“, betonte Professor Lohmann in seiner Rede. Nach einem schweren Autounfall habe er bei Entdeckung des Bildes an der Decke erstmals nach dem für ihn einschneidenden Erlebnis wieder in die Zukunft blicken können. Lohmann wörtlich: „Mir wurde beim Anblick des Gemäldes klar, es gibt auch ein Leben nach dem Unfall.“ Deshalb habe er sich für die erneute öffentliche Präsentation des Gemäldes von Peter Nagel eingesetzt. Prof. Lohmann abschließend: „Ich wünsche mir, dass das wunderbare Bild künftig viele Menschen berühren und inspirieren mag.“ „Wie bei einem Strandspaziergang kann ich auf dem Gelände „Strandgut“ mit den Augen spazieren gehen und hier und da Muscheln, Steine und bunte Dinge entdecken“, sagte Professor Peter Nagel in seiner Erwiderung. Als das Bild noch im alten St. Georg-Krankenhaus als Deckengemälde angebracht war, hätte es den liegenden Patienten Zerstreuung und Augenfreuden gegeben. Der Künstler zur heutigen Präsentation: „Ich bin sehr glücklich, dass das Gemälde auch in der neuen Installation als Wandfries seine dekorative Funktion erfüllt und den Menschen erfreuliche Seherlebnisse bietet.“
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