Gesundheitswirtschaft 2014 Spitze beim Wachstum

Brancheninitiative fordert Effizienzoffensive  
„Produktivität ist in unserer Branche im neuen Jahr der Erfolgsfaktor Nr. 1“
prognostiziert der Vorsitzende der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT e.V. (IGW), der Gesundheitsunternehmer Professor Heinz Lohmann. heinz-lohmann_2011Die in der neusten Ausgabe der „Wirtschaftswoche“ für 2014 vorausgesagten 5 % Wachstum seien nur durch eine Effizienzoffensive realisierbar. Unrealistisch sei angesichts des bereits bestehenden und sich weiter verschärfenden Führungskräftemangels hingegen, dieses deutlich über dem mit 3,8% berechneten allgemeinen Wachstums liegende Ziel durch die Einstellung von 100.000 neuen Beschäftigten zu realisieren. Prof. Lohmann nachdrücklich:
„Um ihr gewaltiges Potenzial ausschöpfen zu können und das erwartete Spitzenwachstum auch tatsächlich zu erreichen, müssen die Akteure der Gesundheitswirtschaft einen großen Schritt in Richtung Modernität unternehmen.“
Es ginge im übrigen nicht weiter an, die engagierten Mitarbeiter in veralteten Strukturen und Prozessen zu „verplempern“. Sparen allein helfe nicht mehr weiter. Es gehe vielmehr jetzt darum, vom „schneller arbeiten“ zum „anders arbeiten“ überzugehen. Der IGW-Vorsitzende sieht gute Chancen, die Gesundheitswirtschaft in nächster Zukunft zur unangefochten führenden Branche in Deutschland auszubauen. Allerding sei es dazu unabdingbar, den Wettbewerb unter den Beteiligten zu stärken. Innovative ambulante und stationäre Gesundheitsanbieter müssten Entwicklungschancen zu Lasten von denjenigen erhalten, die sich den notwendigen Veränderungen verweigerten. Prof. Lohmann unmissverständlich:
„Qualität und Wirtschaftlichkeit in der Medizin gleichermaßen zu erreichen, ist möglich und muss sich endlich auch in unserer Branche lohnen.“
Patienten würden ganz langsam auch zu Konsumenten. Sie seien heute bereits viel informierter als noch vor wenigen Jahren. Da habe das Internet „Wunder gewirkt“. Diese Entwicklung stehe jetzt erst am Anfang. In Zukunft müssten deshalb die Patienten auf den Gesundheitsmärkten viel ernster genommen werden. Hier bestehe erheblicher Handlungsbedarf für die Politik. „Die Einrichtung einer ‚Stiftung Gesundheitstest‘ nach dem Muster der erfolgreichen Stiftung Warentest ist überfällig!“, so Lohmann eindeutig. Sie passe zum erklärten Willen der neuen Bundesregierung, die Qualität bei der Honorierung von medizinischen Leistungen stärker zu berücksichtigen. Die Sicht des Patienten müsse dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Das Ziel sei schließlich: „Gute Medizin zu bezahlbaren Preisen“.
Unternehmer und Manager in der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT aktiv Der soziale Konsens, kranke Menschen – unabhängig von ihren eigenen finanziellen Möglichkeiten – mit moderner Medizin zu behandeln, muss zu einem der bedeutenden Werte des künftigen gemeinsamen Europas werden. Dazu ist angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen eine große Anstrengung vieler engagierter Kräfte notwendig.  Die in der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT vereinten Unternehmer und Manager sind bereit, für eine gute Medizin für alle einzutreten. Sie sind davon überzeugt, dass die aktiven Unternehmen der Gesundheitswirtschaft durch Leistung, Qualität und Produktivität einen entscheidenden Beitrag zur Erreichung dieses Ziels erbringen können. Dazu muss die Politik den Wettbewerb und damit Wachstum fördern. Die IGW will darum ein Bewusstsein für die Bedeutung der Branche schaffen, denn nur gemeinsam, durch unternehmerische, kreative und innovative Kooperation aller Akteure sind die kommenden Jahre steuer- und gestaltbar.  Wir appellieren an Unternehmer und Manager der Gesundheitsbranche, Mitglied der INITIATIVE GESUNDHEITSWIRTSCHAFT zu werden, um die Zukunft selbst mitzubestimmen und der Branche endlich eine starke Stimme zu verleihen. Weitere Informationen unter:  www.initiative-gesundheitswirtschaft.org
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