10. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS: Wertvolle Zeit nicht mit Nebensächlichkeiten vertun

Der Werte-Index 2014 stellt fest, Gesundheit ist der Schlüssel zur Autonomie. Seit Jahren fordert Prof. Lohmann, den „Souveränen Patienten“ ernst zu nehmen. Immer klarer wird der Zirkelbezug, der die Gesundheitsbranche vor enorme Herausforderungen stellt.

Der „Souveräne“ Patient bewerte künftig mehr die Qualität und Serviceorientierung in der Medizin, betont Prof. Lohmann immer wieder. Ihre Souveränität schöpfen die Menschen aus der Autonomie, die sie als Protagonisten der vernetzten Wissensgesellschaft gleich selbst gestalten. Diese Autonomie hat aber nur dann Bestand, wenn sich die Menschen leistungsfähiger und effizienter als in vorherigen Gesellschaftsformen nötig einbringen können. Das setzt Gesundheit voraus und der Werte-Index 2014 zeigt ganz deutlich: Dem Gesundheitssystem wird immer mehr Vertrauen entzogen. Und auch die Kompensation von Krankheit treibt das Gefühl, Gesundheit gelingen zu lassen, um leistungsfähig zu bleiben.

Auch vor diesem Hintergrund ist die Forderung der aktuellen Pressemeldung zum 10. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS 2014 zu bewerten. Es sei fahrlässig, dass sich immer noch zu viele Krankenhausmanager von der Optimierung des Kerngeschäfts durch zu intensive Beschäftigung mit Zulieferthemen abhalten ließen. „Wertvolle Zeit wird nach wie vor in unserer Branche mit Nebensächlichkeiten vertan. Andere Wirtschaftsbereiche sind uns da weit voraus“, weiß Prof. Lohmann auf Grund seiner Einblicke in die Krankenhauslandschaft. Es gelte „loszulassen“, um endlich gemeinsam mit Ärzteschaft, Krankenpflege und sonstigen Therapeuten strukturierte Behandlungsprozesse zu gestalten.

Dieses Thema wird eines von vielen sein unter den 800 Teilnehmern des 10. GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES Ende September 2014 in Hamburg. Beteiligen Sie sich an der Diskussion jetzt schon, mit einem Kommentar hier im Blog. Wenn Sie vor Ort in Hamburg dabei sein wollen, bietet sich Ihnen noch bis zum 31.12.2013 die vergünstigte Teilnahme.

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