Stimmt die Flughöhe?

Medizin 4.0 – „Management by Cessna“: Stimmt die Flughöhe?

Bei den aktuellen Führungsanforderungen geht es um den Wechsel von strategischem und operativem Management. Die wichtigsten Punkte aus dem Artikel von von Matthias Scheller seien hier stichpunktweise genannt:

  1. Prozessmanagement ist Chefsache
  2. Prozessmanagement ist konsequent
  3. Prozessmanagement ist Kommunikation – Kommunikation, Kommunikation
  4. Prozessmanagement erfordert Manager mit professionellen Prozesskenntnissen

Alle Punkte sind in dem Buch Markenmedizin für informierte Patienten: Strukturierte Behandlungsabläufe auf digitalem Workflow ausformuliert. Matthias Scheller schreibt dort: „Ich kenne nur ganz wenige, erfolgreiche Manager, die aus einem Krankenhaus in die Industrie gewechselt sind. Durch die hohe Regulierung der Gesundheitsbranche ist man in der Industrie schwerer zu vermitteln. Insofern muss sich hier auch in den Geschäftsführungen und Vorständen etwas ändern. Es gibt viel zu tun – packen wir es an!Read more →

„Der Menschenversteher“

„Der Menschenversteher“ – Werner Fürstenberg ist Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“. Der Gründer des Fürstenberg Instituts ist aktueller Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1. Werner Fürstenberg berichtet im Gespräch mit Prof. Heinz Lohmann über seine Arbeit mit Menschen, die vom Scheitern auf ihrem Lebensweg bedroht sind. Heute ist er in der Managerberatung tätig und setzt dabei seine vielfältigen beruflichen Erfahrungen ein. Read more →

Digitalisierung krempelt Gesundheitswirtschaft um!

Professor Lohmann: „Die Digitalisierung krempelt die Gesundheitswirtschaft um! Sie hat die Gesundheitswirtschaft jetzt auch voll erfasst und wird die Branche in den nächsten Jahren grundlegend umkrempeln“, stellt der Gesundheitsunternehmer Prof. Heinz Lohmann gut vier Wochen vor dem 9. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS fest. Was viele Akteure noch vor kurzer Zeit nicht für möglich gehalten hätten, sei nicht mehr zu übersehen. Menschen hätten ihr persönliches Lebens- und Arbeitsumfeld inzwischen digital „aufgerüstet“. Dabei spiele das Thema Gesundheit eine große Rolle. Sie würden in Zukunft nicht mehr akzeptieren, wenn Ärzte beispielsweise nicht in der Lage wären, ihre über Jahre gesammelten Vitaldaten auszulesen und in die Diagnose einzubeziehen. Online-Terminvergabe und elektronische Datenübermittlung würden auch selbstverständlich erwartet. „Die Patienten werden zu Treibern des digitalen Wandels“, stellt Prof. Lohmann fest und fordert die Akteure der Gesundheitswirtschaft auf, den Modernitätsprozess tatkräftig voranzutreiben. Aktivität sei vonnöten.

Lohmann wörtlich: „Wer noch lange auf der Bremse steht, hat schon verloren.“

Der 9. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS stellt Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft vor. Mehr als 400 Unternehmer und Manager diskutieren bei diesem wichtigsten Branchentreffen die zentralen Themen dieses weiter wachsenden Wirtschaftsbereichs gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verbänden. Im Rahmen der Kongresseröffnung hält der Staatssekretär im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Dr. Harald Mahrer, ein Impulsreferat.

Schon zum fünften Mal wird auf dieser Veranstaltung der von den österreichischen Fachhochschulgängen des Fachbereichs Gesundheit und der Plattform Gesundheitswirtschaft ausgeschriebene „HEALTH Research Award“ vergeben. Mit den Preisen werden die zukünftigen Akteure der Gesundheitswirtschaft ermutigt, sich von Anfang an aktiv in die notwendigen Debatten zum Wandel der Branche einmischen und dabei ihr unternehmerisches Profil zu schärfen.

Aktuelle Informationen und jederzeitige Anmeldung zum 9. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 15. März 2017 in Wien unter: www.oegwk.at

Strukturierte patientenzentrierte Medizin durch Produktorientierung 

Strukturierte Medizin mit Leistungsversprechen als Lösung für den Patienten

Der Patient kommt meist mit einem aus seiner Sicht subjektiven Problem zum Arzt. Im ersten Schritt besteht die Kunst des Arztes darin, die subjektiv geschilderten Probleme als sogenannter „Medizinischer Dolmetscher“ in die Sprache und Systematik der Mediziner zu übersetzen. Aus den Problemen des Patienten werden dabei für den Arzt ein oder mehr Symptome. Als innovativer Gesundheitsdienstleister muss überlegt werden, welches Produkt zur Problemlösung der jeweils speziellen Patienten angeboten werden kann. Hauptbestandteile des Produktes sind; Information und deren Übermittlung, Diagnostik, Diagnosestellung, Therapieentscheidung, Therapie, Nachsorge, Information/Ausblick, Qualitätssicherung. Dieses Gesamtprodukt mit den verschiedenen einzelnen Teilprodukten gilt es im Vorfeld genau zu definieren und danach auch wirtschaftlich zu kalkulieren. Wenn dies geschehen ist, kann ein sogenanntes Leistungsversprechen entweder gegenüber den Patienten oder auch den Kostenträgern bezüglich der Kosten, der Termine und der Qualitäten abgegeben werden. Aus diesem Dreiklang (Problem, Produkt und Leistungsversprechen) resultiert bei den Patienten und den Kostenträgern eine Vertrauensbeziehung zum Gesundheitsdienstleister. Durch dieses entstandene Vertrauen resultiert im besten Fall daraus auch eine zukünftige weitere Empfehlung.

Dr. Andreas Goepfert, Strukturierte patientenzentrierte Medizin durch Produktorientierung, aus: Markenmedizin für informierte Patienten: Strukturierte Behandlungsabläufe auf digitalem Workflow, 24,99 EUR, Lohmann, Heinz (Hrsg.); Kehrein, Ines (Hrsg.); Rippmann, Konrad (Hrsg.), medhochzwei Verlag

 

 

 

Vom Denken in Funktionen zum Denken in Prozessen

Bewusst gestaltete Prozesse entlang der Wertschöpfungskette stehen in Zukunft immer mehr im Vordergrund. Durch klar definierte Arbeitsabläufe sind häufige Probleme in den Kliniken wie Wartezeiten, fehlende Befunde, Therapieverschiebungen, OP-Absetzungen oder Doppeluntersuchungen erfolgreich zu lösen. In Zeiten einer angespannten, schlechten wirtschaftlichen Situation, kann die Sicherung der medizinischen und pflegerischen Qualität oftmals kaum noch aufrecht erhalten werden und es sind fast immer die Abläufe, in denen diese Defizite zuerst zu Tage treten und sich im Ergebnis negativ auf die Patientenzufriedenheit und -sicherheit auswirken können. Letztendlich hängt das bestmögliche Behandlungsergebnis, mit dem vorhandenen Team und der gegebenen Ausstattung, von möglichst optimal aufeinander abgestimmten Abläufen ab, so dass eine hohe Qualität gerade zeit- und kosteneffizient erbracht werden kann. Read more →

Neue Mitarbeiter braucht das Spital!

Der 9. ÖSTERREICHISCHE GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES diskutiert den Wandel in den Gesundheitsberufen: Neue Mitarbeiter braucht das Spital!

„Die Gesundheitswirtschaft gerät immer stärker in den Umbruch unserer Gesellschaft“, betont der Präsident des ÖESTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES, Prof. Heinz Lohmann. Die Digitalisierung sei dabei ein zentrales, aber beileibe nicht das einzige Thema. Das alles habe dramatische Auswirkungen auf die Art und Weise, wie sich künftig die Medizin entwickeln werde. Prof. Lohmann wörtlich: „Ärzte und Krankenpflegkräfte werden umdenken müssen!“ Wenn sich alles ändere, mache der Wandel auch vor den Berufen der Gesundheitswirtschaft nicht halt.

„Alte Besen kehren schlecht: Neue Mitarbeiter braucht das Spital“ lautet der Titel eines Forums auf dem 9. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 15. März 2017 in Wien, das sich mit den Veränderungen in den Berufsbildern der Branche Gesundheit beschäftigt. Kompetente Expertinnen und Experten aus Österreich und Deutschland werden spannende Inputs geben und gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren. Das sind im Einzelnen die Geschäftsführerin Zara Auferbauer von „vielgesundheit.at“, die stellv. Direktorin des AZW-Ausbildungszentrum West für Gesundheitsberufe, Dr. Waltraud Buchberger, und die Präsidentin des MTD Austria – Dachverband der gehobenen medizinisch-technischen Dienste Österreichs, Mag.a. Gabriele Jaksch, sowie der Leiter des IGGMB Gesundheitsforschungsinstituts des Universitätsklinikums Salzburg, Mag. Dr. Christoph Augner, und Dr. Olaf Bornemeier, der Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken in Minden. Die Moderatorin der Session ist Mag.a. Barbara Strunz.

Aktuelle Informationen und jederzeitige Anmeldung zum 9. ÖSTERREICHISCHEN GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS am 15. März 2017 in Wien unter: www.oegwk.at

Rückfragen richten Sie bitte an:
agentur gesundheitswirtschaft gmbh
Fon: +43 676 / 71 23 630
info@oegwk.at

Klinik to go – Senioren brauchen altersgerechte Wohnungen

„Die Demografie ist in der Wohnungswirtschaft angekommen“, weiß der Gesundheitsunternehmer und Präsident des GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESSES, Prof. Heinz Lohmann. Die Mieter würden immer älter, und deshalb reagiere die Immobilienwirtschaft jetzt auf die veränderten Anforderungen ihrer Kunden. So wollten einer aktuellen Studie zufolge bereits 40 Prozent der Wohnungsunternehmen bis Ende 2017 Smart-Home- oder Ambient-Assisted-Living-Technologien in ihren Liegenschaften einsetzen. Read more →

Was Sie schon immer über Ihren Arzt wissen wollten

Markenmedizin – oder was Sie schon immer über Ihren Arzt wissen wollten

Standardisierung und individuelle Behandlung jedes einzelnen Patienten sind kein Widerspruch. Im Gegenteil. Die Einführung von digitalen Strukturen und Prozessen nimmt Stress und administrativen Aufwand aus dem System und schafft so Freiräume und mehr Zeit für die persönliche Betreuung der Patienten.

Wirkliche Entfaltungskraft entwickelt der Ansatz aber vor allem horizontal – also über mehrere Kliniken hinweg. Indem sich medizinische Teams auf einen Standard einigen und die entsprechende Ergebnisqualität postoperativ messen, können sich mit einigen anderen Kliniken vergleichen und kontinuierlich voneinander lernen. Und damit wären wir zurück bei unserem Markenversprechen. Strukturierung und Optimierung medizinischer Prozesse kombiniert mit der Messung der Ergebnisqualität führt zwangsläufig zur besten Medizin – unabhängig vom Wochentag und Ort des Geschehens.” Read more →

Nicht immer mehr, sondern anders arbeiten

Nicht immer mehr, sondern anders arbeiten.

“Technologie “gängelt” nicht den Arzt, sondern setzt Ressourcen frei, verbessert Qualität und Patientenzufriedenheit und ermöglicht Leistungszuwachstum. Aber nicht wie bisher, indem oft “immer mehr” gearbeitet wurde, sondern in einem “anders Arbeiten”, mit einem unmittelbaren Einfluss auf die Arbeitszufriedenheit.

Heilkunst kann und soll nicht abgelöst werden durch Robotik und Automation. Aber sie wird sich erst entfalten, wenn sie sich vom Druck der Routine und der Arbeitsverdichtung befreit. Sobald sie sich darauf einlässt, ihre medizinischen Kerninhalte transparent aufzuarbeiten und zu strukturieren, stehen ein Vielzahl modernster Technologien zur Verfügung, sie dabei zu unterstützen. Dort, wo der Kulturwandel bereits begonnen hat, führt er zu überraschend positiven Ergebnissen und unterstützt die Ärzte in der Weiterentwicklung ihrer Rolle und Identität.Read more →

Vorkämpfer für Qualität

Der Gründer und Chairman Prof. Dr. Hartwig Huland ist Gast im TV-Talk „Mensch Wirtschaft!“

Erster Gast des TV-Talks „Mensch Wirtschaft!“ auf Hamburg1 im neuen Jahr ist der Gründer und Chairman der Martini-Klinik Hamburg. Prof. Dr. Hartwig Huland berichtet im Gespräch mit Prof. Heinz Lohmann über seine Erfahrungen während seiner Medizinausbildung an der Stanford University und seine persönlichen Lehren daraus für seinen weiteren Berufsweg. Read more →